«Wir mussten ein Zeichen setzen»
Aktualisiert

«Wir mussten ein Zeichen setzen»

Er wollte länger Ferien haben - und sorgte für einen Riesenwirbel an seiner Schule. Jetzt hat er sein Ziel erreicht: Der 15-Jährige aus Rotkreuz, der mit einem Amoklauf drohte, wird von der Schule verwiesen.

Ferien gibt's allerdings nicht ganz: Die Schulleitung sei dafür besorgt, dass der Schüler bis zu seinem Schulaustritt diesen Sommer an einer anderen Schule unterrichtet werden könne. «Wir mussten ein Zeichen setzen, wollten ihm aber gleichzeitig eine Chance an einem anderen Ort geben», sagt Rektor Michael Fuchs. Zusätzlich werden der Jugendliche und seine Familie durch Fachpersonen betreut.

Der 15-Jährige hatte bei der Eingangstüre des Oberstufenschulhauses einen Schriftzug angebracht, in dem er einen Amoklauf zwischen dem 7. und 30. Januar ankündigte. Am Tag darauf wurde er verhaftet. Als Grund für seine Drohung gab er Schulprobleme an. Der Teenager hoffte auf eine Schliessung der Schule und längere Ferien.

mfe

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