Schweizer gestrandet: «Wir sassen 24 Stunden im Oman fest»
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Schweizer gestrandet«Wir sassen 24 Stunden im Oman fest»

Patric Fernandez (24) steckte 24 Stunden im Oman fest. Er und viele weitere Schweizer konnten nicht weiterfliegen.

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Patric Fernandez (24) am Flughafen von Maskat, Oman.

Patric Fernandez (24) am Flughafen von Maskat, Oman.

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Er und andere Passagiere seien in Hotels untergebracht worden, die «dreckig und voller Schimmel waren», wie Fernandez sagt und mit seiner Kamera festhält.

Er und andere Passagiere seien in Hotels untergebracht worden, die «dreckig und voller Schimmel waren», wie Fernandez sagt und mit seiner Kamera festhält.

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Der schmutzige Abfluss im Hotelzimmer.

Der schmutzige Abfluss im Hotelzimmer.

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Eigentlich hätte Patric Fernandez nur zwei Stunden Aufenthalt im Oman bei seiner Reise von Bangkok nach Zürich gehabt. Doch daraus wurden 24 Stunden am Flughafen von Maskat. Grund: Die Maschine mit 289 Passagieren hob am Sonntag um 14.20 Uhr gar nicht erst ab – wegen Vogelschlags.

Fernandez: «Einen Ersatzflieger gab es nicht. Wir wurden danach ohne Info, wann es weitergeht, in verschiedenen Hotels untergebracht.» Diese seien dreckig und voller Schimmel gewesen. Bis auf das Zimmer hätten sie alles selber bezahlen müssen – sogar das Wasser oder die Anrufe an Oman Air.

Am Abend sei eine Information der Airline angekündigt worden – die wieder ohne Begründung ausfiel. Der Schweizer ist genervt: «Ich hätte am Montagmorgen einen wichtigen Kundentermin gehabt. Den musste ich jetzt absagen.»

Dass die Fluggäste nicht zeitnah informiert wurden, nervte nicht nur ihn. Auf Twitter schrieb Luis Laugga aus Zürich:

Bei Oman Air heisst es auf Anfrage, dass der Flug am Sonntag wegen eines Vogelschlags auf dem vorhergehenden Flug auf dem Weg nach Maskat storniert habe werden müssen.

Zusätzliche Flüge organisiert

Die Fluggesellschaft habe daraufhin die Passagiere auf alternative Flüge anderer Fluggesellschaften sowie auf den planmässigen Flug nach Zürich am Montag untergebracht. Zudem organisierte die Airline einen zusätzlichen Flug nach Zürich.

Ein Unternehmenssprecher sagt: «Oman Air bedauert mögliche Unannehmlichkeiten im Rahmen dieses unvorhersehbaren Vorfalls und dankt den betroffenen Kunden für ihre Geduld.» Die Sicherheit aller Passagiere und der Crew habe oberste Priorität.

Patric Fernandez konnte schliesslich die Maschine um 14.20 Uhr besteigen – 24 Stunden nach seiner Landung.

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