Virtueller Rauswurf - «Wir sind enttäuscht» – EA schmeisst Schweizer Nati aus «Fifa 22» 
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Virtueller Rauswurf«Wir sind enttäuscht» – EA schmeisst Schweizer Nati aus «Fifa 22»

Keine Schweizer Nati in «Fifa 22». Das Nationalteam wird zum ersten Mal in der Geschichte gestrichen. Die Schweizer Szene ist enttäuscht und will mit dem Verband zu EA.

von
Riccardo Castellano
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EA schmeisst die Schweizer Nati aus «Fifa 22». Auch andere Länder sind betroffen.

EA schmeisst die Schweizer Nati aus «Fifa 22». Auch andere Länder sind betroffen.

Die Türkei, …

Die Türkei, …

Uruguay, …

Uruguay, …

Darum gehts

  • EA wirft die Schweizer Nati aus «Fifa 22»

  • Diese wird nicht mehr spielbar sein.

  • Die Spieler selber gibts noch im Ultimate-Team-Modus.

  • Die Schweizer E-Sport-Szene ist enttäuscht und will mit EA reden.

Ein lockeres «Fifa»-Mätchli bei Freunden, Nationalteam-Duell Schweiz gegen Türkei? In Zukunft nicht mehr möglich. Jedenfalls in «Fifa 22». Die Nati wird vom im Oktober erscheinenden Spiel gestrichen. Auch andere Länder werden aus dem Game entfernt (siehe Bildstrecke).

Für den E-Sport aber kein Grund zum Verzweifeln. Im meistgespielten Ultimate-Team-Modus sind die Spieler selber noch verfügbar – immerhin sind ihre Klubs ja noch im Spiel auswählbar. Trotzdem ist die Szene enttäuscht und der Schweizer Fussballverband will bei EA anklopfen und nachfragen.

Mit «Fifa» gab es nie eine Vereinbarung

Tomas Temperli, Head of eSport beim Schweizer Fussballverband meint: «Wir sind enttäuscht und überrascht.» Von EA hätten sie nichts gehört und ein Grund dafür sei auch nicht bekannt. Mögliche Ursache könnte aber die Trikot-Lizenz sein, die aktuell bei Konami im Spiel «Pro Evolution Soccer» liegt. «Fifa» hatte im Spiel nie das originale Libli bei der Nati. Es war nur eine Anlehnung.

Die originalen rot-weissen Libli gab es bisher nur bei «Pro Evolution Soccer» zu sehen. «Es gibt aber noch andere Nationalteams, die nur in einem Spiel mit Original-Auflage präsent sind», meint Temperli, «dass Fifa uns nun rausschmeisst, kann ich mir daher nicht erklären».

Auch in der E-Sport-Szene rund um die eStudios wird Enttäuschung kundgegeben. Event-Manager Hakan Pazarcikli meint: «Es ist sehr schade. Ich persönlich habe immer mit der Nati gespielt, es war eine coole Mannschaft für lockere Games».

Die eStudios wollen nun gemeinsam mit dem Fussballverband bei EA anklopfen und schauen, ob sich etwas machen lässt. «Vielleicht kann die Schweiz in einem Update nachgeliefert werden», so Temperli und auch Pazarcikli.

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