Vulkanausbruch auf St. Vincent - Vulkan La Soufrière spuckt Aschewolke
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Vulkanausbruch auf St. Vincent«Wir waren am Frühstücken, als wir die Aschewolke sahen»

Am Freitagmorgen ist ein Vulkan auf der Karibikinsel St. Vincent ausgebrochen. News-Scouts berichten von der Lage vor Ort, es könne demnach zu Versorgungsengpässen kommen.

von
Bianca Lüthy

Der Vulkan La Soufrière in St. Vincent ist am Freitag ausgebrochen.

«Wir waren gerade beim Frühstück, als wir die kilometerhohe graue Wolke sahen», so News-Scout Christian. Er umsegelt gemeinsam mit seiner Frau Manuela die Welt. Zurzeit befinden sie sich auf Bequia, einer kleinen Insel, die zu St. Vincent und den Grenadinen gehört. «Unser Schiff ist mit rotem Staub bedeckt, es sieht fast so aus wie Saharastaub, der in der Schweiz jeweils Autos rot bedeckt.»

Auf der Hauptinsel ist am Freitagmorgen (Ortszeit) der Vulkan La Soufrière ausgebrochen. 16’000 Menschen müssen evakuiert werden, sie sollen auf Kreuzfahrtschiffen untergebracht werden. «Der Schiffsverkehr ist heute erhöht und es sind Kreuzfahrtschiffe im Einsatz», so Christian L. zu 20 Minuten. «Der Himmel ist ganz grau in grau.»

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«Auf unserem Schiff hat es roten Staub vom Vulkan, es sieht fast so aus wie Saharastaub», so ein News-Scout aus St. Vincent. 

«Auf unserem Schiff hat es roten Staub vom Vulkan, es sieht fast so aus wie Saharastaub», so ein News-Scout aus St. Vincent.

20min/News-Scout
Am frühen Morgen entdeckten sie die kilometerhohe Aschewolke des Vulkans La Soufrière. 

Am frühen Morgen entdeckten sie die kilometerhohe Aschewolke des Vulkans La Soufrière.

20min/News-Scout
Am Nachmittag bildete sich eine dichtere Wolke. 

Am Nachmittag bildete sich eine dichtere Wolke.

20min/News-Scout

Es drohen Versorgungsengpässe auf der Insel

Täglich findet zwischen den Schiffen in der Umgebung eine Funkkonferenz statt: «Man sagte uns heute Morgen, wir sollen frisches Wasser lagern und geduldig sein.» Es könne zu Versorgungsengpässen kommen, aber die Nachbarsinseln seien untereinander sehr hilfsbereit.

«2018 haben wir die Schweiz verlassen und seither sind wir unterwegs», so der Leser. Als Nächstes zieht es das Paar aus Zug weiter in Richtung Süden. «In etwa sechs Wochen müssen wir in Grenada sein wegen der Hurrikan-Saison.» Dort werden sie sich dann in einem Hafen einnisten und die stürmische Zeit abwarten.

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