Tote Schweizerin in Phuket - «Wir werden alles tun, um die Täter zu finden»
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Tote Schweizerin in Phuket«Wir werden alles tun, um die Täter zu finden»

Eine 57-jährige Schweizerin wurde am Donnerstagnachmittag tot zwischen Felsen an einem Wasserfall bei Phuket aufgefunden. Sie soll vergewaltigt und getötet worden sein. Die Behörden gaben eine Medienkonferenz.

Das sagten die Behörden zum Tod der Schweizerin in Phuket.

Youtube / The Nation Thailand

Darum gehts

  • Am Donnerstag entdeckte die thailändische Polizei die Leiche einer 57-jährigen Schweizerin in der Nähe des Wasserfalls von Ao Yon in Phuket.

  • Das Opfer soll ersten Erkenntnissen zufolge vergewaltigt und getötet worden sein.

  • Die Behörden gaben in einer Medienkonferenz ihre Betroffenheit zum Ausdruck.

Eine 57-jährige Schweizerin wurde am Donnerstagnachmittag tot zwischen Felsen bei einem Wasserfall in Muang, Phuket, aufgefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge soll das Opfer vergewaltigt und getötet worden sein. Wie «Bangkok Post» berichtet, haben Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner die Leiche der etwa 164 Zentimeter grossen Frau gefunden und die Polizei informiert.

«Ich war zutiefst betroffen, als ich vom Tod der Schweizerin erfahren habe», sagt der Gouverneur von Phuket in einer Medienkonferenz. «Ich möchte ihrer Familie und der Schweiz mein Beileid aussprechen. Wir werden alles tun, um die Täter zu finden und den Fall zu untersuchen». Die Todesursache ist nicht bekannt, die Autopsie steht noch aus. Das Ermittlungsteam überprüfe derzeit alle Hinweise, hiess es auf Anfrage von 20 Minuten bei der Polizei von Wichit.

Die tote Frau trug ein rosa T-Shirt, eine dunkle Jacke und eine Halskette mit einer silbernen Münze. In der Nähe der Leiche entdeckte die Polizei ihre Shorts und Unterwäsche. Etwas weiter entfernt lagen schwarze Nike-Turnschuhe, ein Rucksack mit Kleidern und einem Handy. Die Beamten fanden laut thailändischen Medien den Pass und Namenskarten der Frau, die darauf hindeuten, dass es sich um eine Mitarbeiterin des Bundes handeln könnte. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, dass es Kenntnis von dem Todesfall habe. Die verstorbene Person habe noch nicht eindeutig identifiziert werden können. Die Schweizer Botschaft in Bangkok steht in Kontakt mit den thailändischen Behörden.

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Die Leiche war mit einem schwarzen Laken bedeckt, nur ihre Füsse ragten aus dem Wasser.

Die Leiche war mit einem schwarzen Laken bedeckt, nur ihre Füsse ragten aus dem Wasser.

Screenshot thairath
Die Polizei von Phuket entdeckte am 5. August 2021 die Leiche einer 57-jährigen Schweizerin zwischen Felsen bei einem Wasserfall. Die Behörde geht davon aus, dass sie vor etwa zwei Tagen getötet wurde.

Die Polizei von Phuket entdeckte am 5. August 2021 die Leiche einer 57-jährigen Schweizerin zwischen Felsen bei einem Wasserfall. Die Behörde geht davon aus, dass sie vor etwa zwei Tagen getötet wurde.

Bangkok Post
Die getötete Schweizerin wohnte im Mooring Resort Hotel.

Die getötete Schweizerin wohnte im Mooring Resort Hotel.

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Opfer reiste am 13. Juli von Singapur nach Thailand

Die thailändische Einwanderungspolizei gab bekannt, dass das Opfer am 13. Juli am Flughafen Phuket angekommen sei, sie war im Rahmen eines Modellprojekts für Tourismus in Corona-Zeiten auf die grösste Insel des Königreichs gereist. Im Jahr 2019 hatte die Schweizerin schon Phuket besucht. Dieses Mal sei die 57-Jährige allein aus Singapur angereist und habe vom 13. bis 27. Juli im Dusit Thani Laguna Hotel übernachtet, bevor sie ins Mooring Resort Hotel gezogen sei. Eine Zeugin sah sie am Dienstag gegen 14 Uhr aus dem Hotel in Richtung Strand gehen. Aufgrund der laufenden Ermittlungen dürften die Angestellten des Mooring Resort Hotels keine Auskünfte geben, hiess es auf Anfrage von 20 Minuten.

Der thailändische Aussenminister kontaktierte nach Angaben eines Ministeriumssprechers die Schweizer Botschaft und übermittelte sein Beileid «zum Mord an einer Schweizerin in Phuket». Der Gouverneur von Phuket sicherte umgehende Ermittlungen und eine Autopsie zu.

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Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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(lea/kle)

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