Munas Dabbur: «Wir wollen, dass es mit GC wieder aufwärtsgeht»
Aktualisiert

Munas Dabbur«Wir wollen, dass es mit GC wieder aufwärtsgeht»

Munas Dabbur weiss, wie gross die Erwartungen in ihn sind. Der Stürmer geht aber gelassen mit diesem Druck um.

von
E. Tedesco
Zürich

GC-CEO Manuel Huber spricht über die Ausleihe und Finanzierung von Manus Dabbur. (Video: 20 Minuten)

Rund 6 Millionen Euro hat Red Bull Salzburg für Munas Dabbur letzten Sommer an GC überwiesen. Jetzt ist er wieder zurück in Niederhasli - wenn auch nur leihweise und nur bis Ende der Saison. Mit dem Torschützenkönig der Saison 2015/16 (19 Tore) kehrt beim Rekordmeister auch die Hoffnung auf sportlich bessere Zeiten zurück.

Munas Dabbur, warum sind Sie zu GC zurückgekehrt?

Munas Dabbur: Warum? (überlegt) Weil ich jede Woche spielen und wenn möglich über 90 Minuten spielen will. Das war in Salzburg nicht möglich. Salzburg hat fünf, sechs Stürmer, die um eine Position kämpfen. Die Chance, dass ich bei GC spiele, ist grösser.

Sie hätten aber auch zu einem anderen Club gehen können, der aktuell erfolgreicher ist.

Ich habe den Club nach meinem Wechsel immer verfolgt und mir die Spiele angesehen, und ich weiss, in was für einer schlechten Situation die Mannschaft ist. GC hat mir meinen Karrierestart in Europa ermöglicht und ich hoffe, dass ich in diesen drei, vier Monaten bis Sommer dem Club etwas zurückgeben kann.

Eine Karriere, die Sie zu Red Bull geführt hat. Wie war die Zeit in Österreich?

Salzburg ist ein sehr professioneller Verein, aber die ersten drei Monate waren schwierig. Alles war neu, die Mitspieler, die Philosophie des Clubs, das System und vieles mehr. Aber nach dieser ersten Zeit wurde es besser und ich machte 23 Spiele in dieser Halbsaison, bis ich mich verletzte.

«Ich weiss von der schlechten Lage von GC»

Am Dienstag präsentierte GC Munas Dabbur. Der Stürmer kehrt leihweise bis Ende Saison von Red Bull Salzburg zu den Hoppers zurück. (Video: 20 Minuten)

Munas Dabbur über Caio, Salzburg und Erwartungen. (Video: 20 Minuten)

Sie sind am Montag in Zürich angekommen, wann und wie entstand der Kontakt zu Ihren ehemaligen Verein?

Ich hatte immer Kontakt mit GC. Natürlich mit meinem Freund Caio, aber auch mit CEO Manuel Huber, der zudem drei-, viermal in Salzburg war und sich Spiele von uns angesehen hat. Zu Beginn dieses Jahres ist die Sache dann konkreter geworden, auch weil Salzburg international nicht mehr dabei und das Kader sehr gross ist. Jetzt freue ich mich, dass ich zurück bin.

Und wieder mit ihren besten Freund Caio in einem Team spielen können?

Das ist perfekt. Ich habe ihm bei meinem Abschied gesagt, dass ich sehr hoffe, eines Tages wieder in einer Mannschaft mit ihm spielen zu können, und wenn es nur zum Spass ist. Ich hoffe, dass wir und die Mannschaft die Sache gut machen können. Wir wollen guten Fussball zeigen und GC wieder zum Erfolg zurückführen. Das Wichtigste ist aber, dass wir fit und gesund bleiben.

Ein gutes Stichwort. Sie waren vor der Winterpause lange verletzt. Sind Sie denn wieder fit?

Stimmt, ich hatte mir Anfang Dezember im Meisterschaftsspiel gegen Altach einen Teilabriss einer Sehne im linken Oberschenkel zugezogen und war einen Monat ausser Gefecht. Die Vorbereitung habe ich aber wieder mitgemacht und auch Testspiele absolviert.

Die Erwartungen in Sie sind gross, nachdem GC von den letzten zehn Ligaspielen nur eines gewonnen hat. Können Sie die Erwartungen erfüllen?

Ich weiss, dass man viel von mir erwartet. Das war aber in Salzburg nicht anders, als ich im Sommer dort begonnen habe. Zudem habe ich vorher schon in der Super League gezeigt, dass ich Tore schiessen kann. Ich bin fit und kann am Sonntag gegen Sion loslegen, wenn der Trainer will. Und wie gesagt, wir wollen, dass es mit GC wieder aufwärtsgeht.

Eine Win-Win-Situation Für CEO Manuel Huber (siehe Video) ist die Verpflichtung von Munas Dabbur für GC und den Spieler eine «Win-Win-Situation», die sich vor allem auch deshalb realisieren liess, weil mit der Vertragsauflösung von Captain Kim Källström Geld frei wurde. «Ich freue mich sehr über die Rückkehr von Munas Dabbur und bin überzeugt, dass er in der Rückrunde einen wichtigen Beitrag für GC leisten wird und ich bin auch absolut davon überzeugt, dass wir nicht absteigen», sagte Huber. (ete)

Eine Win-Win-Situation Für CEO Manuel Huber (siehe Video) ist die Verpflichtung von Munas Dabbur für GC und den Spieler eine «Win-Win-Situation», die sich vor allem auch deshalb realisieren liess, weil mit der Vertragsauflösung von Captain Kim Källström Geld frei wurde. «Ich freue mich sehr über die Rückkehr von Munas Dabbur und bin überzeugt, dass er in der Rückrunde einen wichtigen Beitrag für GC leisten wird und ich bin auch absolut davon überzeugt, dass wir nicht absteigen», sagte Huber. (ete)

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