Saibene: «Wir wollen den Zuschauern mehr bieten»

Aktualisiert

Saibene«Wir wollen den Zuschauern mehr bieten»

Am nächsten Sonntag startet der
FC St. Gallen in die neue Saison. Die Operation Wiederaufstieg soll mit Offensivpower in Angriff genommen werden.

von
Simon Städeli
FCSG: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

FCSG: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Eine Auffrischung hatte Trainer Jeff Saibene nach dem Abstieg vor knapp zwei Monaten gefordert. Zehn Spieler haben den FCSG schliesslich verlassen, sieben sind neu dazu­gestossen. Saibene hat einiges umgestellt: Er lässt im 4-4-2-System auflaufen und stellt seine Mannschaft mehr auf Angriff ein. «Wir wollen dem Publikum mehr Offensivpower bieten und zu Hause dominanter auftreten», sagt Saibene. Mit Bruno Valente und Franck Etoundi sei der Sturm gezielt verstärkt worden.

Die Saisonvorbereitung verlief für den Trainer positiv, auch wenn immer wieder Spieler verletzt waren. Das letzte Testspiel gegen den englischen Klub Southampton gewann das Team am Samstag mit 1:0. «Wir haben das stärkere Team als vergangene Saison», sagt Saibene selbstsicher. Das realistische Ziel sei deshalb der ­direkte Wiederaufstieg. Auch Experten (siehe unten) geben den St. Gallern gute Chancen, warnen aber vor zu grossem Druck. Saibene sieht die Favoritenrolle als Potenzial, sagt aber: «Wir werden sicher nicht jeden Match gewinnen.» Start ist am nächsten Sonntag um 16 Uhr in der AFG-Arena gegen den FC Vaduz.

Künftig nur noch 10 Teams

Die Challenge League wird am Ende der ­kommenden Saison von 16 auf zehn Teams verkleinert: Sechs Teams müssen in die 1. Liga ­absteigen. Damit soll die Liga professioneller und besser ­vermarktet werden. Viele Klubs haben nun in neue Spieler ­investiert, um dem drohenden Abstieg zu entgehen.

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