Xhaka vor FCB-Comeback - «Wir wollen mit dem FC Basel in dieser Saison etwas gewinnen»
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Xhaka vor FCB-Comeback«Wir wollen mit dem FC Basel in dieser Saison etwas gewinnen»

Am Donnerstagabend trifft der FC Basel in der Qualifikation zur Conference League auf den albanischen Vertreter FK Partizani. Für Taulant Xhaka ist es in doppelter Hinsicht ein spezielles Spiel.

von
Lucas Werder
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Taulant Xhaka steht nach einer langen Verletzungspause endlich wieder auf dem Platz.

Taulant Xhaka steht nach einer langen Verletzungspause endlich wieder auf dem Platz.

imago images/Geisser
In der Vorbereitung trägt der 30-Jährige teilweise sogar wieder die Captain-Binde.

In der Vorbereitung trägt der 30-Jährige teilweise sogar wieder die Captain-Binde.

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Der Mittelfeldspieler ist fit und schmerzfrei.

Der Mittelfeldspieler ist fit und schmerzfrei.

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Darum gehts

  • Der FC Basel trifft in der 2. Quali-Runde der Conference League auf FK Partizani aus Albanien.

  • Taulant Xhaka könnte nach fast einem Jahr Verletzungspause sein Comeback feiern.

  • Der Mittelfeldspieler spielt für die albanische Nationalmannschaft.

  • Xhaka hat in dieser Saison mit dem FCB grosse Ziele.

Es passierte vor 336 Tagen, am 11. August 2020. Im Europa-League-Viertelfinal gegen Schachtar Donezk verletzte sich Taulant Xhaka in einem, auf den ersten Blick harmlos aussehenden, Zweikampf. Nach 60 Minuten muss der FCB-Leader vom Platz, Teilriss im rechten Innenband lautet die Diagnose. Seither hat der Mittelfeldspieler kein einziges Pflichtspiel im rotblauen Dress bestritten.

Am Donnerstag könnte Xhaka in der neu formierten Conference League sein Comeback feiern. Dabei trifft der FC Basel in der 2. Quali-Runde mit FK Partizani aus Albanien ausgerechnet auf ein Team aus dem Land, für das der 30-Jährige bereits 30 Länderspiele bestritten hat. «Das ist schon ein spezielles Spiel für mich», sagt Xhaka vor dem Hinspiel am Donnerstag in Basel.

Goalie war Nati-Teamkollege

«Ich freue mich auf die albanischen Fans im Rückspiel.» Einen besonderen Bezug zu FK Partizani habe er aber nicht. «Ich verfolge die albanische Liga nicht sehr intensiv», gesteht der Routinier. «Ich kenne den Goalie, weil ich schon mit ihm in der Nationalmannschaft zusammengespielt habe.»

Xhaka freut sich auf Conference-League-Abenteuer. «Der Wettbewerb ist schon vergleichbar mit der Europa League.» Die internationalen Spiele würden vor allem die jungen Spieler im Kader weiterbringen. Gerade in dieser Kategorie hat der FC Basel in diesem Sommer hochkarätig nachgerüstet.

Druck auf YB machen

Unter anderem spielen Liam Miller (21/Liverpool), Sebastiano Esposito (19/Inter), Sergio López (22/Real Madrid) und Andy Pelmard (19/Nizza) - alle neu am Rheinknie. «Wir haben eine richtig gute Mischung im Kader aus jungen und erfahrenen Spielern», sagt Xhaka. «Bei den neuen Jungs sind super Typen dabei.»

Die Vorbereitung sei unter Patrick Rahmen deutlich intensiver gewesen als zuletzt. «Ich kenne den Trainer noch aus meiner Juniorenzeit beim FCB und weiss genau, was er von mit verlangt.» Taulant Xhaka will in der neuen Saison mit dem FC Basel wieder voll angreifen. «Wir wollen ganz oben mitspielen und YB Druck machen.», sagt der Mittelfeldspieler. «Wir wollen diese Saison etwas gewinnen.» Nach einer kompletten Saison ohne Einsatz kann der Vize-Captain dabei endlich auch wieder auf dem Platz mithelfen.

Das ist die Conference League

Die Uefa lanciert ab dieser Saison einen neuen Europapokal-Wettbewerb mit der Conference League. Damit will man noch mehr Teams aus kleineren Nationen die Teilnahme am internationalen Geschäft sichern. Für die Schweiz sind der FC Basel, Servette und der FC Luzern bei der Qualifikation mit dabei. Auch Absteiger FC Vaduz befindet sich in der Quali.

Der Modus im neugeschaffenen Wettbewerb funktioniert so, dass es insgesamt drei Quali-Runden und eine Playoff-Runde gibt, ehe die Gruppenphase mit 32 Teams in acht Vierergruppen ansteht. Etwas komplizierter wird es dann beim Ermitteln der K.o.-Phasen-Teilnehmer: Die acht Gruppensieger qualifizieren sich für den Achtelfinal, die acht Gruppenzweiten spielen mit den acht Gruppendritten der Europa League in den sogenannten «Playoffs der K.o.-Runde» die restlichen acht Achtelfinalisten aus. Die K.o.-Runden werden dabei wie die Partien in der Qualifikation in Hin- und Rückspielen ausgetragen.

Neben sportlichem Ruhm und Punkten für den Uefa-Koeffizienten gibt es in der Conference League natürlich auch Prämien abzustauben, die verglichen mit der Champions League zwar wesentlich kleiner, für Schweizer Clubs aber immer noch sehr willkommen, sind. Für das Antreten in der 2. Quali-Runde schüttet die Uefa jedem Team jeweils 350’000 Euro Startgeld aus.

Beim Erreichen der 3. Quali-Runde fliessen zusätzliche 550'000 Euro auf das Konto und beim Erreichen der Playoffs nochmal 750'000 Euro.

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