Aktualisiert 16.03.2017 20:29

SXSW 2017

«Wir wollen Schweizern in den USA die Türen öffnen»

Raclette und Augmented Reality: Zum ersten Mal uberhaupt ist die Schweiz an der SXSW-Konferenz in Texas mit einem koordinierten Auftritt vertreten.

von
tob

Fliegen wie ein Vogel? Der in der Schweiz entwickelte Simulator Birdly machts möglich. (Video: 20M)

South by Southwest (SXSW) ist ein Schmelztiegel fur Ideen: An der Konferenz, die in Austin im US-Bundesstaat Texas stattfindet, sind Apps wie Twitter oder der Empfehlungsdienst Foursquare gross geworden. Uber die Jahre ist die Konferenz zu einer wichtigen Plattform geworden. Diese Woche treffen sich in Austin Technologiefirmen, Wissenschaftler, Figuren der Unterhaltungs-, Film- und Musikbranche.

Die Schweiz ist zum ersten Mal mit einem koordinierten Auftritt vor Ort. Einerseits werden verschiedene Projekte ausgestellt, es gibt Vortrage mit Schweizer Beteiligung und eine Party mit Kase und Schoggi. «Das Wichtigste ist aber, die Beteiligten vor Ort in den USA zu vernetzen, um Kollaborationen entstehen zu lassen und Turen zu offnen», sagt Sophie Lamparter vom Innovationsburo Swissnex.

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Zum ersten Mal überhaupt ist die Schweiz an der SXSW-Konferenz in Texas mit einem koordinierten Auftritt vertreten.

Zum ersten Mal überhaupt ist die Schweiz an der SXSW-Konferenz in Texas mit einem koordinierten Auftritt vertreten.

Museumsbesuche sind langweilig? Vonwegen! Mit der App der ETH und Disney Research lassen sich Gemälde nach eigenem Gusto verändern. So erhalt das gezeichnete Konterfei per Wischbewegung eine neue Frisur oder eine lange Nase. Das Konzept wurde auf den Namen «Augmented Creativity» getauft.

Museumsbesuche sind langweilig? Vonwegen! Mit der App der ETH und Disney Research lassen sich Gemälde nach eigenem Gusto verändern. So erhalt das gezeichnete Konterfei per Wischbewegung eine neue Frisur oder eine lange Nase. Das Konzept wurde auf den Namen «Augmented Creativity» getauft.

Mit demselben Prinzip lassen sich auf dem iPad Kinderzeichnungen in 3-D-Figuren verwandeln oder man schlüpft in die Dirigentenrolle, um eine virtuelle Band musizieren zu lassen.

Mit demselben Prinzip lassen sich auf dem iPad Kinderzeichnungen in 3-D-Figuren verwandeln oder man schlüpft in die Dirigentenrolle, um eine virtuelle Band musizieren zu lassen.

Die ausgestellten Projekte sind alle in der Schnittmenge aus Design, Technologie und Kreativwirtschaft einzuordnen. «Fur uns ist der Auftritt auch ein Testlauf», sagt Lamparter. Man wolle herausfinden, was an der Messe funktioniere und was nicht. Ziel sei es, die Prasenz uber die nachsten Jahre gezielt auszubauen. Finanziert wird der Auftritt von mehreren Akteuren, unter anderem von Swissnex, Pro Helvetia, Engagement Migros, ETH und EPFL, dem Förderbüro Dart 17, privaten Partnern wie Valora, Vitra und der Standortmarketingorganisation Greater Zurich Area.

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