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CS-LogoWirbel um das Shirt von Captain Alex Frei

Würde Alex Frei an der WM so auflaufen wie am Dienstag im Test gegen Costa Rica, hätte er ein Problem. Der Nati-Captain trug im kühlen Sion unter seinem Trikot ein Shirt von SFV-Sponsor Credit Suisse.

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pbt
In Südafrika gäbe das Ärger: Frei mit sichtbarem CS-Schriftzug. (Reuters)

In Südafrika gäbe das Ärger: Frei mit sichtbarem CS-Schriftzug. (Reuters)

Dabei schimmerte der Schriftzug der CS durch sein weisses Nati-Leibchen und war am TV deutlich zu sehen. An der WM geht das nicht: Der Weltverband Fifa hat einen strikten Dresscode. «Spielern ist es nicht erlaubt, in irgendeiner Sprache oder Form auf ihrer Spielkleidung, ihrer Ausrüstung oder ihrem Körper politische, religiöse, kommerzielle oder persönliche Botschaften zu verbreiten», lautet ein Auszug aus Artikel 32 des Reglements. Welche Sanktionen an der WM bei einem Vergehen drohen, wollte die Fifa gestern auf Anfrage von 20 Minuten nicht bekanntgeben.

Für die Partie in Sion spielte Freis «Verstoss» keine Rolle, weil der SFV und nicht die Fifa der Veranstalter war. Trotzdem hatte Ref Anthony Buttimer vor der Partie bei der Spielerausrüstung etwas zu beanstanden. Der Ire veranlasste, dass Goalie Diego Benaglio seine schwarze Unterziehhose unter den orangen Shorts ausziehen musste. (pbt/20 Minuten)

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