ZÜRICH: Wirbel um Taxi-Mord

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ZÜRICHWirbel um Taxi-Mord

Weiterer Akt in der Aufarbeitung des Taxi-Mordes von Wetzikon: Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat das Bundesgericht eingeschaltet, um gegen einen Bezirksrichter ein Verfahren wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung durchführen zu können.

Er habe gegen den Entscheid des Zürcher Obergerichts, diese Untersuchung nicht zuzulassen, Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht, sagte der Leitende Staatsanwalt Ulrich Weder der «NZZ am Sonntag». Beschwerde hat auch ein Psychiater eingereicht: Er kämpft damit gegen den Entscheid des Obergerichts, dass gegen ihn wegen fahrlässiger Tötung ermittelt werden könne. Der Taxi-Mörder hatte im Herbst 2007 vor dem Nachtclub Teatro in Wetzikon einen Taxifahrer (25) erstochen – der Täter war wegen eines Entscheids des Bezirksrichters auf freiem Fuss.

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