Mehr Platz für beizen: Wird Bern bald zum Paradies für Pop-up-Bars?
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Mehr Platz für beizenWird Bern bald zum Paradies für Pop-up-Bars?

Die Stadt Bern will Beizen mehr Platz zur Verfügung stellen. Gleichzeitig werden Gastronomen aufgefordert, sich mit kreativen Ideen für Pop-ups bei der Stadt zu melden.

von
Raphael Casablanca
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Pop-up-Bars wie die «Trybhouz Bar» beim Altenbergsteg sind in Bern ein voller Erfolg.

Pop-up-Bars wie die «Trybhouz Bar» beim Altenbergsteg sind in Bern ein voller Erfolg.

Franziska Rothenbuehler
Während man im letzten Jahr in diversen Beizen und Pop-up-Bars mit einem kühlen Getränk die Sonne geniessen konnte, herrscht heute Totenstille.

Während man im letzten Jahr in diversen Beizen und Pop-up-Bars mit einem kühlen Getränk die Sonne geniessen konnte, herrscht heute Totenstille.

Franziska Rothenbuehler
Dies könnte sich jedoch bald ändern: «Wir planen, die Flächen für die Aussenbestuhlungen der Restaurants zu vergrössern. Und zwar ohne zusätzliche Kosten für die Gastronomen», sagte Gemeinderat Reto Nause gegenüber «Watson».

Dies könnte sich jedoch bald ändern: «Wir planen, die Flächen für die Aussenbestuhlungen der Restaurants zu vergrössern. Und zwar ohne zusätzliche Kosten für die Gastronomen», sagte Gemeinderat Reto Nause gegenüber «Watson».

keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Die Stadt Bern stellt Gastronomen mehr Platz für die Aussenbestuhlung zur Verfügung.
  • Mindestens zwei neue Pop-up-Bars werden im Juni voraussichtlich eröffnen dürfen.
  • Gemeinderat Reto Nause appelliert an kreative Köpfe, sich mit ihren Ideen für Pop-up-Bars bei der Stadt zu melden.

Die Auswirkungen des Lockdowns machen sich auch in der Stadt Bern bemerkbar. Während man im letzten Jahr in diversen Beizen und Pop-up-Bars mit einem kühlen Getränk die Sonne geniessen konnte, herrscht aktuell gähnende Leere. Dies könnte sich jedoch bald ändern: «Wir planen, die Flächen für die Aussenbestuhlungen der Restaurants zu vergrössern. Und zwar ohne zusätzliche Kosten für die Gastronomen», sagt der zuständige Gemeinderat Reto Nause gegenüber «Watson». Damit soll das Social Distancing besser umgesetzt werden können. Ausserdem wolle man Anschubhilfe leisten, damit Konkurse vermieden werden könnten.

Kreative Köpfe gesucht

Zudem bewilligte die Stadt Bern bereits zwei neue Pop-up-Bars. Frühstens im Juni – wenn es die Situation zulässt – können die «Burnout-Bar» im Lorraine-Park und der «Sommergarten» im Dalmazi-Park eröffnen. In den letzten Jahren erfreuten sich Pop-up-Bars, temporäre Pubs im öffentlichen Raum, immer grösserer Beliebtheit und schossen deswegen wie Pilze aus dem Boden.

Um «Peter Flamingo», die «Aarebar» oder die «Trybhouz Bar» beim Altenbergsteg, kam man in den letzten Sommern in Bern fast nicht herum. Die Pop-up-Kultur gefällt Jung und Alt. Nause fordert deswegen kreative Köpfe auf, sich mit ihren Ideen bei der Stadt zu melden: «Wir sind die Letzten, die von vornherein sagen, etwas gehe ohnehin nicht.»

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