Aktualisiert 05.05.2015 10:19

«Blick»-AuftrittWird Bösch nun doch aus der SVP geschmissen?

SVP-Blaufahrerin Sarah Bösch zeigte im «Blick» wenig Reue für ihre Kritik an der Polizei. Nun berät die Wiler SVP erneut über ihre Zukunft in der Partei.

von
num
SVP-Politikerin Sarah Bösch ist weiterhin umstritten.

SVP-Politikerin Sarah Bösch ist weiterhin umstritten.

Die Zukunft der Wiler Stadtparlamentarierin Sarah Bösch in der SVP ist weiter ungewiss: Wie das «St. Galler Tagblatt» berichtet, hat die Partei für heute Abend eine ausserordentliche Sitzung anberaumt. Bestätigen wollte das aus der SVP aber noch niemand. Die Zeitung spekuliert, Bösch habe ihren letzten Kredit verspielt.

Der Auftritt in der Boulevard-Presse sorgte offenbar für Ärger bei ihren Kritikern. Denn sie zeigte dem «Blick» gegenüber keine Einsicht für ihren umstrittenen Facebook-Post. Mehr noch: Bösch gab bekannt, dass sie den Facebook-Eintrag nochmals schreiben würde. Einfach nicht direkt, nicht im Affekt, sondern nach zwei, drei Tagen. Ausserdem gab sie bekannt, sie wolle für den Kantonsrat kandidieren.

Die Wiler SVP-Fraktion hat nach dem ganzen Rummel schon einmal über die politische Zukunft der 33-Jährigen beraten. Laut «St. Galler Tagblatt» entschied sich die Partei damals nur mit einer knappen Mehrheit, die Blaufahrerin unter gewissen Auflagen nicht rauszuwerfen. Eine Mitteilung wurde verfasst – aber nicht verschickt. Grund: Am selben Tag erschien im «Blick» das doppelseitige Porträt mit Sarah Bösch.

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