Erhöhtes Gewitterrisiko: Wird das Züri-Fäscht verregnet?
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Erhöhtes GewitterrisikoWird das Züri-Fäscht verregnet?

Die Wetteraussichten fürs Züri-Fäscht sind nicht sehr gut. Die Organisatoren beobachten die Lage sehr genau.

von
wed
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Auf solche Momente kann man sich dieses Wochenende freuen: So sah das Züri-Fäscht 2016 aus.

Auf solche Momente kann man sich dieses Wochenende freuen: So sah das Züri-Fäscht 2016 aus.

rom
Hier weitere Impressionen des Grossevents.

Hier weitere Impressionen des Grossevents.

Keystone/Walter Bieri
Keystone/Walter Bieri

Riesenchilbi, Feuerwerk, Essensstände, Party und vieles mehr – die Stadt Zürich steht am Wochenende kopf. Rund 2 Millionen Gäste werden für das Züri-Fäscht erwartet.

«Am Freitag wird es sonnig mit Temperaturen von bis zu 31 Grad», heisst es bei Meteonews auf Anfrage. Ab Samstagnachmittag erhöht sich aber das Gewitterrisiko: «Im Verlauf des Nachmittags und Abends kann es zu Gewittern oder Platzregen kommen.» Im schlechtesten Fall seien auch Starkregen und Sturmböen möglich. Und auch am Sonntag kann es laut Meteonews ab dem Nachmittag zu lokalen Gewittern kommen. «Richtig miserabel wird das Wetter am Wochenende aber nicht. An jedem Tag wird es Sonnenstunden geben und mit 26 bis 29 Grad am Samstag und rund 25 Grad am Sonntag bleibt es warm.»

Lagezentrum kann schnell reagieren

Beim Organisationskomitee des Züri-Fäschts verfolgt man die Wetterlage laufend, wie Sprecher Andreas Hugi sagt: «Wir haben grundsätzlich schönes Wetter bestellt fürs Wochenende, aber wir arbeiten eng mit Meterologen zusammen und beobachten die Lage laufend.» Sollte es zu stärkeren Sturmböen kommen oder eine grosse Gewitterzelle im Anmarsch sein, könne man im Lagezentrum schnell reagieren. «Die Sicherheit unserer Besucher hat natürlich höchste Priorität.»

Um die beiden Feuerwerke am Samstagabend muss man sich zurzeit noch keine Sorgen machen, wie Hugi sagt: «Nur im schlimmsten Fall, beispielsweise bei starken Sturmböen, würden wir ein Feuerwerk unterbrechen oder verschieben.» Das werde aber kurzfristig aufgrund der Wetterlage entschieden. «Zu einer Feuerwerkabsage kam es aber noch nie», so Hugi.

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