Wird der Fall Hoyzer neu aufgerollt?
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Wird der Fall Hoyzer neu aufgerollt?

Der Fall des deutschen Skandal-Schiedsrichters Robert Hoyzer wird möglicherweise neu aufgerollt. Die «Berliner Zeitung» berichtete von einem Fehler in der Urteilsbegründung.

Hoyzer soll für die Manipulation eines Spiels verurteilt worden sein, das er gar nicht gepfiffen hatte. Hoyzers Anwalt wollte den Bericht nicht kommentieren und erklärte lediglich, die Revision sei am 17. Februar beim Berliner Landgericht eingereicht worden. Er hält es für möglich, dass der Bundesgerichtshof noch vor dem Beginn der WM am 9. Juni verkündet, ob das Urteil rechtskräftig ist oder der Fall neu verhandelt werden muss.

Hoyzer war im November 2005 zu zwei Jahren und fünf Monaten Gefängnis verurteilt worden. Als einer von sechs Manipulations-Fällen soll ihm die Regionalliga-Partie zwischen den Amateuren des VfL Wolfsburg und des Hamburger SV am 6. November 2004 zur Last gelegt worden sein. Dieses Spiel hatte jedoch der Ex-Schiedsrichter Dominik Marks geleitet, der später zu einer Gefängnissstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt worden war. Auch dagegen wurde Rekurs eingelegt.

(si)

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