18.07.2020 19:36

Neue Strategie

Wird «Fortnite» selbst für Profis zu schwierig?

Schon seit einigen Monaten gibt es im Battle-Royale-Shooter «Fortnite» nebst echten Spielern auch Bots, welche einem gefährlich werden können. Sind diese Bots mittlerweile zu stark geworden?

von
Joshua Cruiser
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In «Fortnite» gibt es seit der neuen Season 3 sogenannte Marodeure.

In «Fortnite» gibt es seit der neuen Season 3 sogenannte Marodeure.

Das sind Computergegner, die scheinbar so gut sind, dass sie auch Profis zu schaffen machen.

Das sind Computergegner, die scheinbar so gut sind, dass sie auch Profis zu schaffen machen.

Die Marodeure kommen aus einer Kapsel, die aus einem Riss im Himmel auf die Insel fällt.

Die Marodeure kommen aus einer Kapsel, die aus einem Riss im Himmel auf die Insel fällt.

Darum gehts

  • Bots in «Fortnite» werden immer stärker.
  • Nun beklagen sich vor allem Profi-Spieler, dass das Spiel so unfair geworden sei.
  • «Fortnite»-Weltmeister Kyle «Bugha» Giersdorf nennt die Bots gar «einfach nur dumm».
  • Es gibt aber keine Anzeichen dafür, dass sie bald wieder verschwinden werden.

Mit Start der Season 1 in Kapitel 2 im letzten Oktober wurden erstmals Bots in «Fortnite» eingeführt und unter die Spieler einer Runde gemischt. Epic Games wollte damit schwächeren Spielern eine Chance geben, besser zu werden. Seit Season 2 gibt es zusätzlich noch die «Handlanger», welche nur in gewissen Teilen der Karte zu finden sind und dort besonders gute Beute bewachen.

Mittlerweile läuft Season 3 im zweiten Kapitel und es wurden neue KI-Gegner ins Spiel gebracht, die sogenannten Marodeure. Diese sind nicht nur an speziellen Orten zu finden, sondern können praktisch überall auf der Karte auftauchen. Ganz ohne Warnung muss man zwar nicht auskommen, denn wenn der Timer bei 30 Sekunden ankommt, fällt in jeder Runde eine Kapsel auf die Insel, aus welcher meist fünf Marodeure auftauchen und umherlaufen, bis sie einen Spieler sichten und diesen dann überfallen.

Sind die Marodeure tatsächlich zu gut?

Die Plünderer sind überraschend stark, da sie besonders gut treffen und mit starken Waffen wie dem Raketenwerfer ausgerüstet sein können. Wer alleine gegen diese KI-Gegner kämpft, dürfte Mühe haben, vor allem, wenn man gleichzeitig von echten Spielern angeschossen wird. Das alles war «Fortnite»-Weltmeister Kyle «Bugha» Giersdorf zu viel. Seiner Meinung nach sind die Marauders zu stark und machen selbst ihm zu schaffen. So nannte er die Computergegner «einfach nur dumm», nachdem er von den Computergegnern eliminiert wurde.

Anderen Spielern gefallen die neuen Gegner, da sie einem schon zu Beginn der Runde gute Beute geben, sofern man es schafft, sie zu eliminieren. Dazu kommt auch, dass Computergegner grundsätzlich ihre Stärke nach den Fähigkeiten der Spieler richten. So kann es sein, dass die Plünderer besser treffen, wenn sie auf einen Profi schiessen, als wenn sie einen durchschnittlichen Spieler angreifen. Wie es bis jetzt aussieht, macht Epic Games nicht den Anschein, die Bots aus dem Spiel zu entfernen. So müssen sich Fans wohl mit den Plünderern herumschlagen und Strategien entwickeln, diese schnell zu besiegen.

Über die Autoren

*Joshua Cruiser (16) und nicik_01 (18) springen bei «Fortnite» regelmässig aus dem Battle-Bus. Für «20 Minuten» schreiben sie über das Spiel.

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