Nati-Star Schär mittendrin - Wird Newcastle jetzt zum mächtigsten Fussballclub der Welt?
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Nati-Star Schär mittendrinWird Newcastle jetzt zum mächtigsten Fussballclub der Welt?

Lange sah es danach aus, als ob der Besitzerwechsel von Newcastle United in die Hände eines Konsortiums aus Saudi-Arabien scheitern würde. Nun hat die Übernahme geklappt, weil ein TV-Streit beigelegt wurde.

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Mit Fabian Schär steht auch ein Schweizer Nati-Spieler bei dem Club aus Nordengland unter Vertrag.

Mit Fabian Schär steht auch ein Schweizer Nati-Spieler bei dem Club aus Nordengland unter Vertrag.

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Saudi-Arabiens Staatsfonds steht nach 18 Monaten Hängepartie vor dem Kauf von Newcastle United. 

Saudi-Arabiens Staatsfonds steht nach 18 Monaten Hängepartie vor dem Kauf von Newcastle United.

Action Images via Reuters
Die Fans von Newcastle äusserten in der Vergangenheit schon oft ihren Unmut über den aktuellen Besitzer Mike Ashley.

Die Fans von Newcastle äusserten in der Vergangenheit schon oft ihren Unmut über den aktuellen Besitzer Mike Ashley.

REUTERS

Darum gehts

  • Newcastle United hat den Besitzer gewechselt.

  • Ein Konsortium aus Saudi-Arabien übernimmt den englischen Club übernehmen.

  • Die Premier League hat die Zustimmung gegeben.

Stürmische Zeiten für Newcastle United. Der Club von Nati-Verteidiger Fabian Schär hat einen neuen Besitzer. Er gerät in die Hände eines Konsortiums aus Saudi-Arabien. Die notwendige Zustimmung der Premier League für die Übernahme des Tabellen-19. wurde am Donnerstag gegeben. Die Investorengruppe, die von der britischen Geschäftsfrau Amanda Staveley angeführt wird, hatte ihr Angebot ursprünglich in diesem Juli zurückgezogen.

Der Besitzerwechsel durch die Saudi-Araber macht Newcastle wohl mit einem Schlag von einem Abstiegskandidaten der Premier League zu einem, wenn nicht dem mächtigsten Verein der Welt. Die «Magpies» haben durch die Scheich-Gelder plötzlich mehr finanzielle Mittel als jeder andere Club im Profifussball. Die vom saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman angeführten neuen Newcastle-Besitzer sollen ein Vermögen von über 340 Milliarden Franken besitzen und damit zum Beispiel über mehr als zehn Mal so viel wie die Besitzer von Manchester City verfügen.

Voraussetzung für die Zustimmung der Premier League war, dass der Verein nach der Übernahme nicht unter der Kontrolle Saudi-Arabiens steht. Der öffentliche Investmentfonds Saudi-Arabiens soll zwar 80 Prozent am Konsortium halten und ist nun Mehrheitseigner des Vereins. Zudem ist der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, dem schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, der einflussreichste Mann des Fonds. Der Fonds werde als «vom Staat getrennt» betrachtet, womit eine Übernahme aus Premier-League-Sicht zulässig war.

Streit mit katarischem TV-Sender beigelegt

Zuvor hatte Saudi-Arabien im Streit mit dem katarischen Fernsehsender BeIN Sports eingelenkt. BeIN Sports, als Rechteinhaber für die Region ein mächtiger Partner der Premier League, hatte dem saudischen Kanal BeoutQ vorgeworfen, illegal internationale Sportveranstaltungen zu übertragen und das Programm des katarischen Senders zu stehlen. Die Fifa und die Uefa hielten die Vorwürfe aufgrund einer Studie für belegt. Gleichzeitig hatte Saudi-Arabien BeIN Sports eine Sendegenehmigung im Land verweigert. Ob die Beilegung des Streits für die Einigung über die Übernahme eine Rolle gespielt hat, ist unklar.

Viele Fans von Newcastle United betrachten die jüngsten Entwicklungen als eine gute Nachricht. Laut einer Umfrage des Fanverbandes «Newcastle United Supporters Trusts» vom Dienstag befürworten 93 Prozent der Anhänger die Übernahme. Der bei den Fans unbeliebte Inhaber Mike Ashley will den Club schon länger loswerden.

Mbappé und Haaland bald im Newcastle-Trikot?

Einzelne Newcastle-Anhänger spekulieren auf den sozialen Medien schon darüber, ob ihr Herzensverein im kommenden Sommer globale Superstars wie Kylian Mbappé oder Erling Haaland an Land ziehen könnte mit dem Geld aus Saudi-Arabien. In einer ersten Stellungnahme des Konsortium heisst es: «Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Fans, eine konstant erfolgreiche Mannschaft zu schaffen, die regelmässig um grosse Trophäen kämpft.

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(flo/dpa)

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