Wie 2006 : Wird YB wieder Basels Spielverderber?
Aktualisiert

Wie 2006 Wird YB wieder Basels Spielverderber?

Vor sieben Jahren vermieste YB dem FC Basel die Meisterparty. Auch jetzt können die Berner Basel ins Zittern bringen.

von
Peter Berger

10. Mai 2006, zweitletztes Spiel: YB bezwingt Leader Basel 4:2. Der FCB muss mit der Meisterparty warten. Drei Tage später verlieren die Basler den Titel in extremis gegen den FCZ (1:2). 29. Mai 2013, zweitletzte Runde: YB empfängt Leader Basel ...

Vor sieben Jahren waren die Berner zu Basels Spielverderber geworden. Der damalige FCZ-Sportchef Fredy Bickel versprach den Bernern nach der Schützenhilfe eine Kiste Bier. Heute ist Bickel bei YB tätig und wieder können die Berner den Baslern in die Meistersuppe spucken. Bickel: «Mir geht es nicht darum, der Spielver­derber zu sein. Das darf nicht unsere Motivation sein. Diese ist es einzig, nach der letzten Niederlage eine positive Reaktion zu zeigen.»

Ähnlich tönt es von Trainer Bernard Challandes: «Motivation ist nicht, etwas gegen Basel zu tun. Wir müssen uns schon selber motivieren. Und das werden wir tun, wir glauben nämlich noch an unsere kleine Chance, die Europa League zu erreichen.» Marco Wölfli erinnert sich, dass genau diese 2006 mit dem Sieg gegen den FCB sichergestellt worden ist. Der Torhüter ist neben ­Mario Raimondi der einzige im Team, der schon vor sieben Jahren dabei war (bei Basel war vom aktuellen Team nur David Degen im Einsatz). «Wir schauen nur auf uns. Wir sind unserem Publikum im letzten Heimspiel noch ein positives Resultat schuldig.» Keine Gedanken, dem FCB wieder die Party zu vermissen? Wölfli: «Nein, aber natürlich sehen wir in unserem Stadion keine andere Mannschaft gerne feiern.»

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