Aktualisiert 18.05.2005 20:28

Wirte: Fertigfood deklarieren

Tiefgekühlte Cordons bleus oder fixfertiger Kartoffelstock in Restaurants: Jetzt fordern Konsumentenorganisationen, dass Fertiggerichte auf der Speisekarte deklariert werden.

«Fertigprodukte in den Mikrowellenofen zu schieben, ist zwar bequem für den Wirt, aber täuschend für die Konsumenten», teilte die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) mit. Wer im Restaurant esse, dürfe erwarten, dass die aufgetischte Mahlzeit in der Küche nicht nur aufgewärmt, sondern auch dort hergestellt und gekocht worden sei.

«Fertigprodukte sollen mit einem Kreuz auf der Speisekarte gekennzeichnet werden», erklärte SKS-Präsidentin Jacqueline Bachmann. Die Konsumenten sollten wissen, für welche Leistung sie was bezahlten. «Es sollte dann auch klar sein, dass ein selbst hergestelltes Produkt teurer angeboten wird als ein vorgefertigtes», so Bachmann weiter.

Die Konsumentenorganisationen haben deshalb Bundesrat Pascal Couchepin aufgefordert, eine Deklarationspflicht einzuführen, um die Transparenz auf den Speisekarten zu verbessern.

(SDA/csr)

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