Aktualisiert

Wirtschaftlicher Schulterschluss in Nordamerika

Unter dem Druck des zunehmenden globalen Wettbewerbs wollen die USA, Kanada und Mexiko wirtschaftlich enger zusammenrücken.

Das kündigten die Regierungschefs der drei Länder am Dienstag im kanadischen Montebello an.

US-Präsident George W. Bush lobte die auf dem zweitägigen Gipfeltreffen erreichten Fortschritte. Er hob hervor, dass die drei Länder seit Einführung der Freihandelszone (NAFTA) 1994 ihr Handelsvolumen von 293 auf 883 Milliarden Dollar erweitert haben.

Sein mexikanischer Amtskollege, Präsident Felipe Calderón, stimmte zu, dass «Nordamerika sein enormes Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft» habe. Um der Konkurrenz ganz besonders in Asien und Europa standhalten zu können, müsse die NAFTA weitere Schranken aufheben.

Neben Handels- und Grenzabsprachen wurde auch die Entwicklung in Afghanistan erörtert. Dabei versicherte Harper Bush nach Angaben eines US-Sprechers, dass Kanada noch wenigstens bis Februar 2009 in Afghanistan bleiben werde. Für eine Verlängerung des Einsatzes darüber hinaus sei aber die Zustimmung des Parlaments erforderlich.

(sda)

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