Aktualisiert 16.02.2004 23:07

Witwe «verpulverte» die Asche ihres Ehemannes

In England hat eine Witwe die Asche ihres Mannes zu Munition für eine Jagdgesellschaft verarbeiten lassen.

James Booth, Spezialist für alte Waffen beim Londoner Auktionshaus Sotheby's, war im Alter von 50 Jahren an einer Lebensmittelvergiftung gestorben. Witwe Joanna über ihre ungewöhnliche Idee: «Es war nicht gerade sein letzter Wille. Aber ich erinnere mich, dass er irgendwo gelesen hatte, dass die Asche von jemandem in Patronen gefüllt worden war, und er das sehr lustig fand.»

Die von einer Munitionsfirma hergestellten 275 Schrotkugeln wurden zunächst von einem Pfarrer gesegnet und anschliessend von 20 engen Freunden der Familie in Schottland zum Abschluss der Jagdsaison verschossen. Indirekt seien durch den Verstorbenen auf diese Weise 70 Rebhühner, 23 Fasane, sieben Enten und ein Fuchs erlegt worden, hiess es im «Daily Telegraph».

Pfarrer Alistair Donald: «Es war ein ganz normales Verstreuen von Asche mit ein paar Worten und Gebeten. Schliesslich hat er sich sein ganzes Leben lang für Ballistik interessiert.»

(dapd)

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