Behinderten-Doku: Witzig, authentisch, sensibel
Aktualisiert

Behinderten-DokuWitzig, authentisch, sensibel

Mit «Üsi Badi» startete gestern die neue Sommerdoku des Schweizer Fernsehens. Ein Format, das im Vorfeld für rote Köpfe sorgte. Entstanden ist eine einfühlsame Serie über behinderte Menschen.

von
Isabelle Riederer
Die quirlige Dominique aus «Üsi Badi» ist eine Wasserratte und möchte Schauspielerin werden. (Bild: SF)

Die quirlige Dominique aus «Üsi Badi» ist eine Wasserratte und möchte Schauspielerin werden. (Bild: SF)

Die Vorfreude der sechs geistig Behinderten war riesig. Einen Sommer lang arbeiten sie im Freibad Bruggerhorn in St. Margrethen – mal als Poolreiniger, als Bademeister-Assistent oder auch im Restaurant und als Grillmeister.

Doch die neue Sommer­doku löste im Vorfeld harsche Kritik aus. So wurde etwa der Vorwurf laut, das SF wolle auf Kosten von Behinderten Quote machen. Dabei ist «Üsi Badi» witzig, authentisch und einfühlsam.

Im Fokus stehen sechs geistig behinderte Menschen, die von ihren Träumen, Hoffnungen und Wünschen erzählen. Wie die 18-jährige Dominique, die Schauspielerin werden will. Oder auch Isabella (31), die sich wünscht, ihr grosses Idol, DJ Bobo, einmal persönlich zu treffen.

Unter den neuen Badi-Mitarbeitern ist auch Remo (43). Er kam gleich mit zwei Verlobungsringen in die Badi und hofft dort die Liebe seines Lebens zu finden. Ob das klappt und was die anderen noch so alles erleben, kann man in den kommenden sechs Folgen miterleben.

«Üsi Badi», montags 21 Uhr auf SF1

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