Aktualisiert 19.05.2007 18:38

WM-Bronze für Unihockey-Frauen

Das Schweizer Nationalteam beendet die Frauen-WM in Frederikshavn (Dä) im dritten Schlussrang. Das Team von Felix Coray gewann das Spiel um Bronze gegen Lettland 7:1 (3:1, 2:0, 2:0).

Mit viel Wut im Bauch nach der Halbfinal-Niederlage am Vortag gegen Schweden liessen die Schweizerinnen gegen Lettland, das bereits in der Vorrunde mit 14:1 deklassiert worden war, nichts anbrennen. Sie sicherten sich nach einmal Gold (2005) und zweimal Silber (1999 und 2003) die erste Bronzemedaille an einer WM.

Die Freude über diese Medaille hielt sich im Schweizer Team in Grenzen. «Bronze war unser absolutes Minimalziel. Wir konnten unseren Titel nicht verteidigen und können deshalb nicht ganz zufrieden sein. Natürlich schmerzt die Niederlage gegen Schweden im Halbfinal noch immer. Doch wir befinden uns auf dem gleichen Niveau wie die Schwedinnen oder auch die Finninnen», sagte Nationaltrainer Coray.

Von Anfang an gab das Schweizer Team gegen Lettland den Ton an. Bereits nach 18 Sekunden hätte Mirca Anderegg die Schweiz beinahe in Führung geschossen. In der 6. Minute war es soweit: Martina Mätzener verwertete ein präzises Zuspiel von Marion Rittmeyer zum 1:0. Entgegen dem Spielverlauf glichen die Baltinnen durch Edite Bankova aus (13.). Doch nur 22 Sekunden später gingen die Schweizerinnen durch Andrea Hofstetter wieder in Führung. Wiederum Hofstetter war kurz vor der ersten Pause noch für das 3:1 besorgt.

Für Daniela Morf, Gabriela Breitenstein und Carmen Jud war das Spiel gegen Lettland nicht nur das letzte Spiel in der Nationalmannschaft, sondern es war zugleich die letzte Partie in der Karriere überhaupt. Morf erzielte im Mitteldrittel das 4:1 und 5:1 und verabschiedete sich mit einem Doppelpack von der Unihockey-Bühne. Petra Kundert und Sara Schäfer erhöhten im letzten Abschnitt noch zum 7:1-Schlussresultat.

(si)

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