WM-Chancen meteorologisch gesehen
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WM-Chancen meteorologisch gesehen

Erstmals untersuchten Meteorologen den Einfluss des Wetters auf die Spielstärke verschiedener Mannschaften. Erstaunlich: Die heissblütigen Brasilianer spielen am besten bei kühlen 19,8 Grad.

Noch kälter als die Brasilianer mögen es nur die Franzosen: «Les bleus» sind bei 19,6 Grad und 5,1 km/h Windstärke am besten. Damit sind sie weit wetterfester als zum Beispiel die Deutschen. Diese mögen es 23,3 Grad warm und vertragen nur ein Lüftchen mit 3,9 km/h. «Wir haben 90 WM- und Länderspiele ausgewertet, Ergebnisse mit dem Klima am Spieltag verglichen», sagte der Meteorologe Frank Böttcher der deutschen «Bild».

Weitere Ergebnisse der fussballbegeisterten Wetterfrösche: Italien spielt bei 23,3 Grad am besten, mag es aber luftig (4,2 km/h). Die Engländer scheinen vom garstigen Wetter auf der Insel abgehärtet und laufen erst bei Windstärke 4,6 km/h zur Topform auf. Das Argentinische Team mag es noch milder und windiger (21 Grad und 5,0 km/h).

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