Aktualisiert 30.05.2006 20:34

WM: Die Polizei setzt Grenzen

Die Luzerner Stadtpolizei ist für die Siegesfahrten der WM-Fussballfans gewappnet.

«Das wird auch bei uns nicht ohne Emotionen vonstatten gehen», sagt Tina Meyer, Sprecherin der Luzerner Stadtpolizei. Im Zeitraum vom 9. Juni bis zum 9. Juli rechnen die Ordnungshüter mit «spontanen Kundgebungen». Damit Sicherheit und Ordnung trotz des WM-Fiebers gewährleistet sind, will die Polizei vermehrt Präsenz markieren.

«Wir wollen aber keine Spielverderber sein», so Meyer. «Wenn aber übertrieben wird, werden wir einschreiten.» Das wäre der Fall, wenn Autocorsos und Hupkonzerte kein Ende nähmen. Dann würde die Seebrücke gesperrt. Auch sollen am Schwanenplatz Absperrgitter aufgestellt werden. Tina Meyer: «Das ist vor allem zum Schutze der Fans, damit sie in ihrem Freudentaumel nicht auf der Strasse landen.»

sam

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