Aktualisiert 03.02.2005 17:14

WM-Splitter

Amüsantes auf und neben der Piste an den Ski-Weltmeisterschaften in Bormio.

PROVINZVERANSTALTUNG. Beim Abschlusstraining zur Frauen-Abfahrt vom Sonntag in Santa Caterina wähnte man sich an einem Provinzrennen. Es gab keinen Speaker, auf der Videowand waren während des Trainings schöne Panorama-Bilder zu sehen und auf der Tribüne verloren sich knapp 10 Zuschauer.

PROMINENTER EXOTE. So viel Aufmerksamkeit wurde Jaroslav Babusiak noch selten zuteil: Mit Nummer 1 eröffnete der Slowake die Kombinations-Abfahrt (als 30. des Kombinierer-Trainings), und mit der Nummer 1 (als 30. der Zwischenwertung) ging Babusiak auch im zweiten Slalom-Durchgang als Erster über die Piste.

ST. ANTON. Sobald als möglich will St. Anton, der WM-Ort von 2001, wieder Weltmeisterschaften veranstalten. Eine Bewerbung für 2013 ist ein Thema. Richtig konkret wurden die Bewerbungsgedanken nach dem Aus für die Innsbrucker Olympia-Bewerbung 2014. Sehr viel hängt natürlich auch vom Erfolg der Schladminger WM-Bewerbung für 2011 ab. Sollten die Steirer den Zuschlag erhalten, wäre eine weitere WM auf österreichischen Boden in den kommenden Jahren natürlich eher unwahrscheinlich. Mit grosser Vorfreude blicken die Tiroler auch dem Sommer 2005 entgegen, denn am 13. Juni ist St. Anton Zielort der 3. Etappe der 69. Auflage der Tour de Suisse.

WASMEIER. Die blonden Haare beginnen sich zu lichten, aber die Augen leuchten genauso wie damals. Wenn Markus Wasmeier dieser Tage in Bormio über den schönsten Tag seines Skirennfahrer-Lebens spricht, gerät er immer noch ins Schwärmen. «Mir kommt es vor, als wäre es erst gestern gewesen», sagt der 41-Jährige, der vor 20 Jahren auf der Piste Stelvio völlig überraschend WM-Gold im Riesenslalom gewann: «Ich werde diesen Tag nie vergessen.» Es war der 7. Februar 1985, an dem sich für Wasmeier alles veränderte. Danach wusste jedes Kind, dass der neue deutsche Skistar «Wasi» heisst und ausserdem ziemlich bayerisch spricht.

SCHÖNFELDER. Bevor sich Österreichs Slalomstar Rainer Schönfelder Richtung WM nach Bormio verabschiedet, wird er am Donnerstagabend den Wiener Opernball besuchen. Der Kärntner wird dort bei der Mitternachtsquadrille an der Seite von Musical-Star Marjan Shaki das Tanzbein schwingen. In welchem Outfit «Schöni» zu seinem ersten Opernball antanzen wird, wollte der Slalom- Weltcupsieger nicht verraten. «Sagen wir so: Im Rahmen der Möglichkeiten werde ich meiner Vorliebe fürs Extravagante schon treu bleiben.»

(si)

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