Aktualisiert 14.07.2009 10:07

Miese AussichtenWo bleibt die Sonne?

Die Prognosen versprachen Sonne und Temperaturen knapp unter 30 Grad. Wer aber heute nach oben blickt, sieht höchstens tristes Grau – mit etwas Glück vielleicht noch etwas Blau. Trotz modernster Techniken hat das Wetter den Meteorologen ein Schnippchen geschlagen.

von
amc

Dicke Wolken, Regen und Gewitter: Vom Berner Oberland bis zum Bodensee zieht sich heute ein dicker Schlechtwetter-Streifen. Wer die Badehose eingepackt hat, wird sie wohl in der Tasche lassen müssen. Anders als prognostiziert, durchkreuzt ein Tiefdruckgebiet den Sommertag. Statt herrlichem Blau gibt es mit Ausnahme vom Bernbiet, dem Wallis und dem Aargau tristes Grau und Gewitter. Eine Überraschung – auch für die Meteorologen.

Temperaturen zwischen 25 und maximal 30 Grad

«Kein einziges Wettermodell hat das angekündigt», sagt Reto Vögeli von Meteonews. Alle Meteorologen seien von dem Tief überrascht worden und entsprechend ungenau seien die Prognosen gewesen. Aber es gibt einen Silberstreifen am Horizont: Die dicken Quellwolken lockern sich im Verlauf des Tages auf und werden doch noch den einen oder anderen Sonnenstrahl durchlassen. Spätenstens am Nachmittag ziehen sie aber in weiten Gebieten wieder auf. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 25 und maximal 30 Grad.

Aussichten für den Rest der Woche

Dunkle Wolken ziehen im wahrsten Sinne des Wortes morgen auf: Der Mittwoch soll schwülwarm und unbeständig werden. Es muss auch mit Regen gerechnet werden. Badewetter ist erst für Donnerstag angekündigt, dann überwiegt der Hochdruckeinfluss und bringt Temperaturen über 30 Grad mit sich. Das Hoch bleibt aber nur kurz. Am Freitag überquert eine markante Kaltfront die Schweiz und sorgt für Abkühlung - sowie wahrscheinlich für heftige Gewitter.

Der Schlechtwetter-Streifen auf dem Radar:

(Quelle: Meteonews)

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