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«Star Trek»Wo Captain Kirk sein Handwerk lernte

J.J. Abrams, bekannt als Erfinder der Mystery-Serie «Lost», betritt mit seinem «Star-Trek»-Film Welten, die tatsächlich kein Mensch jemals zuvor gesehen hat: Er entschloss sich nämlich für einen radikalen Neuanfang der ­bekannten Reihe.

von
Philippe Zweifel

Abrams zeigt, wie die Crew der Enterprise entstand, und verlagert die Handlung ins Hauptquartier der Sternenflotte, wo die angehenden Raumfahrer ihr Handwerk lernen.

Unter den Kadetten ist ein gewisser James T. Kirk, ein rebellischer Hitzkopf, der sich lieber prügelt als büffelt. Auch die Frauen sind vor ihm nicht sicher; vor allem auf die hübsche Uhura hat Kirk ein Auge geworfen. Auf einem Übungsflug wird er gezwungen, endlich Verantwortung zu übernehmen: Ein durchgeknallter Romulaner bedroht Vulkan, den Heimatplaneten von Kirks späterem Weggefährten Spock.

Wie immer in «Star Trek» wird gebeamt, gephasert und im Raum-Zeit-Kontinuum herumgesprungen. So trifft der junge Spock in der Zukunft auf sich selbst als alter Mann (gespielt von Original-Spock Leonard Nimoy).

Und weil man mit temporalen Anomalien nicht ungestraft Schindluder treibt, explodieren Raumschiffe und implodieren ganze Planeten. Kurz: So viel Spass hat ein «Star Trek»-Film schon lange nicht mehr gemacht.

«Star Trek» mit Chris Pine, Zachary Quinto, Ben Cross, Regie: J.J. Abrams.

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