ESC-Ausscheidung: Wo der Trash auf Etablierte trifft
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ESC-AusscheidungWo der Trash auf Etablierte trifft

Letztes Jahr war die Schweizer Ausscheidung zum Eurovision Song Contest vom Trash dominiert. Heuer wagen sich wieder einige Etablierte an den Gesangswettbewerb.

von
nik

Auch dieses Jahr haben sich einige Freaks zur ESC-Vorausscheidung angemeldet. Man kann es ja einmal versuchen. Dies dürften sich etwa Zappelphilipp gedacht haben. Oder rechnen sie sich mit ihrem Billigtechno-Stück «Smoke Grass, Move Your Ass» wirklich Chancen aus? Ähnlich gelagert ist die Bewerbung der Berner Rockband Pizza Prostata. Ihr Song «Waschmaschine» weit über der Fremdschämgrenze. Auch ein Beitrag wie der von Renato Capelli dürfte komplett chancenlos sein.

Doch im Gegensatz zum letzten Jahr, als sich als einzige etablierte Künstlerin Kisha ans Casting wagte, stellen sich in diesem Jahr einige bekanntere Namen dem Internet-Voting. So will es etwa Lys Assia noch einmal wissen.

Lys Assia mit «C'etait ma vie»

Quelle: YouTube

Auch andere bekannte Namen tauchen auf. Der Innerschweizer Rocker Ivo geht mit dem Song «Peace and Freedom» ins Rennen. Auch Guillermo Sorya, Mr. Da-Nos, Emel oder I Quattro wollen die Schweiz in Baku vertreten.

Castingsternchen

Dazu kommt eine kleine Schar von Casting- und Schönheits-Sternchen: Fabienne Louves («MusicStar»), Jill Wick («Popstars»), Zazou Mall («Deutschland sucht den Superstar»), Dominic Hunziker («Mister Gay») oder Joy Amelie («Miss Teenie») wollen nach Aserbaidschan reisen.

Als Aussenseiterin – und vielleicht auch Geheimfavoritin – geht Christine Lauterburg ins ESC-Rennen: Auch wenn sie in der Schweiz der breiten Masse nicht so bekannt ist, international hat sie sich mit ihrem Avantgarde-Jodel schon einen Namen gemacht.

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