Aktualisiert 16.07.2014 09:52

Zürich

Wo die meisten FCZ- und GC-Fans wohnen

In der Stadt Zürich verkauft der FCZ deutlich mehr Saisonkarten als GC. In einigen Goldküsten-Gemeinden und in anderen Kantonen haben hingegen die Hoppers die Nase vorn.

von
kv

Mit dem FCZ und dem Grasshopper Club verteidigen gleich zwei Spitzenclubs die Ehre der Stadt Zürich in der Super League. Die beiden Vereine sind nicht nur auf dem Fussballfeld erbitterte Rivalen, sie buhlen auch neben dem Platz um Fans. Ein Massstab für ihre Beliebtheit sind die Saisonticketverkäufe. Gemäss einer Auswertung des «Tages-Anzeigers» ist auch hier ein hartes Rennen im Gange, wobei der FCZ kantonal und städtisch gesehen im Frühling die Nase klar vorn hatte.

Während der FCZ im Frühling 4965 Saisonabonnemente im Umlauf hatte, konnte GC nur deren 3799 verzeichnen. Von den 170 Zürcher Gemeinden konnte der FCZ in 89 die Mehrheit für sich verbuchen, GC lediglich in 34. In den übrigen Gemeinden gab es ein Unentschieden oder es hatten andere Schweizer Clubs wie Basel oder Luzern die Überhand.

Traditionellerweise sind die Gemeinden Zollikon, Küsnacht und Erlenbach an der Goldküste in der Hand von GC. Der FCZ hingegen ist unter anderem an der Pfnüselküste beliebter.

Langstrasse fest in Hand des FCZ

Noch deutlicher liegt der FCZ auf angestammten städtischem Boden in Front. Mit 2062 verkauften Saisonkarten übertraf er GC (877) laut dem «Tages-Anzeiger» um mehr als 1000 Abos. Am stärksten ausgeprägt war die Dominanz im Langstrassen-Quartier, in Albisrieden und in der Enge. GC konnte lediglich die Gebiete um Fluntern und Hottingen für sich beanspruchen.

Schweizweit gesehen zeichnet sich ein anderes Bild ab. GC konnte 30 Prozent seiner Saisonkarten ausserhalb des Kantons verkaufen und 18 Kantone auf seinem Konto verbuchen. Beim FCZ waren es nur 15 Kantone.

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