Trumpsingles.com: Wo Donalds Wähler die grosse Liebe finden
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Trumpsingles.comWo Donalds Wähler die grosse Liebe finden

Auf TrumpSingles.com machen sich Trump-Fans auf die Suche nach ihrem Traumpartner. Der Gründer der Website hat eine Nische gefunden.

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Das Geschäft boomt: Auf der Dating-Website «TrumpSingles.com» haben sich in den vier Wochen nach Trumps Wahlsieg 6000 neue User registriert.

Das Geschäft boomt: Auf der Dating-Website «TrumpSingles.com» haben sich in den vier Wochen nach Trumps Wahlsieg 6000 neue User registriert.

Screenshot TrumpSingles.com
Offenbar wollen politisch Gleichgesinnte untereinander bleiben.

Offenbar wollen politisch Gleichgesinnte untereinander bleiben.

Screenshot TrumpSingles.com
«Ich habe Geschichten von Freunden gehört, entweder Demokraten oder Republikaner, die mir sagten, dass ihre Dates in den Eimer gegangen seien, sobald das Thema Politik angesprochen worden sei», sagt der Gründer des Portals.

«Ich habe Geschichten von Freunden gehört, entweder Demokraten oder Republikaner, die mir sagten, dass ihre Dates in den Eimer gegangen seien, sobald das Thema Politik angesprochen worden sei», sagt der Gründer des Portals.

Screenshot TrumpSingles.com

Die politische Kluft zwischen Demokraten und Republikanern macht sich im Liebesleben der US-Amerikaner bemerkbar. Seit dem Amtsantritt von Donald Trump vor einer Woche hat die Dating-Website «TrumpSingles.com» in Sachen Userzahlen einen Höhepunkt erreicht.

Das Portal gibt es seit Juni 2016. Darauf treffen sich Trump-Fans auf der Suche nach der grossen Liebe. Im Lauf der ersten fünf Monate hatten sich 24'000 politisch gleichgesinnte Nutzer angemeldet. Doch allein in den letzten Tagen, seit Trump Präsident ist, haben sich weitere 6000 Menschen registriert.

Die Kosten haben sich vervierfacht

«Make dating great again», lautet der Claim von «TrumpSingles.com». Gründer David Goss aus Santa Clarita in Kalifornien erklärt «Fox News», was dahinter steckt: «Ich habe Geschichten von Freunden gehört, entweder Demokraten oder Republikaner, die mir sagten, dass ihre Dates in den Eimer gegangen seien, sobald das Thema Politik angesprochen worden sei.»

Das Geschäft boomt — und Goss nützt seinen Moment aus: Kostete der Service noch vor einigen Wochen 5 Dollar pro Monat, müssen die User neuerdings 19.95 Dollar dafür hinblättern.

Offenbar lohnt es sich: «Ich habe jede Menge positives Feedback erhalten», sagte Goss zum Nachrichtensender «NBC News». «Man schickt einem User eine Nachricht und trifft sich. Einige Kunden treffen sich mit einem Dating-Partner in einem Restaurant, andere gehen zusammen zum Schiessstand. Und wer weiss, vielleicht ergibt sich bei einigen von ihnen etwas Besonderes.»

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