Tennis-Statistiken: Wo Federer nur Mittelmass ist
Aktualisiert

Tennis-StatistikenWo Federer nur Mittelmass ist

Die Tennis-Saison 2008 ist vorbei. Roger Federer ist weiterhin einer der ganz grossen im Sport mit dem gelben Filzball. Doch auch der womöglich beste Spieler aller Zeiten hat Schwächen.

von
Reto Fehr

Das Jahr als Nummer 2 beendet, das US Open gewonnen, in den anderen drei Grand-Slam-Turnieren mindestens bis in den Halbfinal gekommen und Olympiasieger im Doppel: Roger Federers Saison war einmal mehr unglaublich stark. Viele sehen in ihm den besten Spieler aller Zeiten. Doch auch dieser ist nicht unverwundbar – das hat die Saison 2008 nach Jahren der Dominanz auch gezeigt. Trotzdem: 42 Prozent der Tennis-Fans sind überzeugt, dass Federer auf den ATP-Ranking-Thron zurücksteigen wird (20 Minuten Online berichtete).

Nicht nur im ATP-Ranking ist Federer nicht mehr auf der Top-Position, auch in diversen anderen Statistiken ist der Baselbieter nicht mehr die Nummer 1. Den Platz an der Sonne hat er nur noch bei den «abgewehrten Breakbällen» inne. Dort teilt er die beste Bilanz allerdings mit Robin Söderling, Andy Roddick und Mario Ancic, welche ebenfalls eine Quote von 68 Prozent ausweisen.

Oft weit vorne, meistens in den Top Ten

In verschiedenen weiteren Statistiken ist der 27-Jährige weiterhin weit vorne dabei oder zumindest in den Top Ten. Schwächen zeigte er zuletzt oft bei den Servicespielen seiner Gegner. So reicht es dem Schweizer bei den «gewonnen Returngames» nur knapp für die besten zehn Plätze. Düster sieht die Bilanz bei den «verwerteten Breakbällen» aus. Diese Bigpoints waren zuvor jahrelang sein Spezialgebiet. In dieser Saison kommt Federer nur auf 41 Prozent genutzte Breakbälle, was lediglich Rang 22 bedeutet.

Diese und weitere Statistiken sehen Sie in der obenstehenden Bildstrecke.

Deine Meinung