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Übersicht Corona-ImpfungenWo und wann kann ich mich gegen Corona impfen lassen?

Am 19. Dezember gab Swissmedic die Zulassung für die Coronavirus-Impfung von Pfizer/Biontech bekannt. Mittlerweile kann man sich in allen Schweizer Kantonen für die Impfung anmelden. Hier findest du alle Informationen.

Per 11. Januar haben alle Schweizer Kantone begonnen, gegen das Coronavirus zu impfen. Die ersten Kantone begannen bereits im Dezember, der grossangelegte Impfstart war am 4. Januar.

Zugelassen sind in der Schweiz aktuell zwei Impfstoffe: derjenige von Pfizer/Biontech und das Vakzin von Moderna. Momentan sind nur Risikogruppen (also besonders gefährdete Personen) zur Impfung zugelassen. Anmelden können sich in den meisten Kantonen dennoch schon alle.

Wo kann ich mich gegen Corona impfen lassen?

Aargau

Impfbeginn war im Kanton Aargau am 5. Januar. Es gibt Impfzentren in den Kantonsspitälern Aarau und Baden sowie mobile Einheiten. Hier gehts zur Anmeldung.

Appenzell Innerrhoden

Der Kanton Appenzell Innerrhoden begann bereits ab dem 23. Dezember mit einzelnen Impfungen, dies zur Testung der Abläufe. Die eigentliche Impfkampagne startete am 4. Januar. Hier gehts zur Anmeldung.

Appenzell Ausserrhoden

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden wird seit dem 4. Januar geimpft – zuerst in Alters- und Pflegeheimen. Hier geht es zur Anmeldung.

Basel-Land

Das Covid-19-Impfzentrum in Muttenz ging am 4. Januar in Betrieb. Der Kanton Basel-Land begann bereits ab dem 28. Dezember, besonders gefährdete Personen in Alters- und Pflegeheimen durch mobile Einsatzteams impfen lassen. Hier gehts zur Anmeldung.

Bern

Als letzter Kanton begann Bern mit den Impfungen am 11. Januar 2021 in den Zentren Bern-Insel, Bern-Wankdorf, Tavannes, Thun und Interlaken. Am 14. Januar wird das Impfzentrum in Burgdorf eröffnet, am 18. Januar werden jene in Biel und Langenthal starten. In Langnau im Emmental wird es am 25. Januar soweit sein. Hier gehts zur Anmeldung.

Freiburg

Die Impfkampagne des Kantons Freiburg startete am 28. Dezember mit dem Impfprogramm in Heimen. Am 15. Januar soll das erste öffentliche Impfzentrum den Betrieb aufnehmen. Hier gehts zur Anmeldung.

Genf

Auch der Kanton Genf begann am 28. Dezember mit dem Impfen von besonders gefährdeten Menschen in Heimen. Seit dem 4. Januar und der Ankunft der zweiten Impfstofflieferung werden Personen über 75 Jahren breiter geimpft. Hier gibt es weitere Informationen.

Glarus

Im Kanton Glarus ging es am 4. Januar mit der Impfkampagne gegen das Coronavirus los, und zwar im gleichnamigen Hauptort. Hier geht es zur Anmeldung.

Graubünden

Seit dem 4. Januar wird im Kanton Graubünden geimpft. Das Programm begann mit Impfungen in Alters- und Pflegeheimen. Hier geht es zur Anmeldung.

Jura

Mit dem Impfen begann auch der Kanton Jura am 4. Januar, allerdings erst bei besonders vulnerablen – verwundbaren – Personen, zum Beispiel in Alters- und Pflegeheimen. Das kantonale Zentrum wird nach Einschätzung der Behörden nicht vor dem 18. Januar startklar sein. Hier gibt es weitere Informationen.

Luzern

Die erste Schweizerin wurde am 23. Dezember im Kanton Luzern gegen das Coronavirus geimpft. Seitdem werden im Innerschweizer Kanton besonders gefährdete Personen geimpft. Hier geht es zur Anmeldung.

Neuenburg

Ursprünglich hatte die Regierung des Kantons Neuenburg den 4. Januar im Visier, zog den Start der Impfkampagne allerdings auf den 28. Dezember vor. Es werden auch hier zuerst besonders gefährdete Personen geimpft. Hier gibt es weitere Informationen.

Nidwalden

Nidwalden gehört zu den ersten Kantonen der Schweiz, die ihre Impfkampagne starteten, und zwar am 23. Dezember. Nidwalden setzt für den Moment auf Impfungen durch Hausärzte statt auf Impfzentren. Hier gibt es weitere Informationen.

Obwalden

Der Kanton Obwalden legte mit seinen Impfaktionen zum offiziellen Schweizer Impfstart am 4. Januar los. Mittlerweile hat auch ein Impfzentrum bei der Truppenunterkunft Freiteil, Sarnen den Betrieb aufgenommen. Hier gibt es weitere Informationen.

Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen hat am 5. Januar mit seiner Impfkampagne begonnen. Das Kantonale Impfzentrum KIZ im Schloss Charlottenfels arbeitet seit dem 12. Januar 2021. Seit dem 11. Januar kann man sich online für eine Covid-19-Impfung registrieren. Hier geht es zur Anmeldung.

Schwyz

Ebenfalls am 23. Dezember begann der Kanton Schwyz mit Impfen. Die Registrierung ist online eit dem 14. Januar möglich. Aktuell können allerdings nur Über-75-Jährige geimpft werden. Hier gehts zur Anmeldung.

Solothurn

Im Kanton Solothurn wird seit dem 4. Januar geimpft. Zuerst sind gemäss BAG-Empfehlungen Personen über 75 Jahren und Hochrisikopatienten an der Reihe. Am 8. Februar sollen Impfzentren in Olten und Breitenbach eröffnet werden. Hier gehts zur Anmeldung.

St. Gallen

Der Kanton St. Gallen startete seine Impfkampagne am 6. Januar in den Alters- und Pflegeheimen. Hier gibt es weitere Informationen.

Tessin

Der Kanton Tessin impft seit dem am 4. Januar gefährdete Personen. Die Kampagne begann mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden von Alters- und Pflegeheimen. Mittlerweile werden auch Personen über 85 Jahren zuhause geimpft. Das Tessin rechnet damit, dass die breite Bevölkerung ab Frühling geimpft werden kann. Hier geht es zu Anmeldung.

Thurgau

Der Kanton Thurgau impft vorerst 5000 Personen. Die Impfkampagne ist am 5. Januar angelaufen, seit dem 12. Januar werden Impfzentren in Betrieb genommen. Zuerst im Hauptort Frauenfeld, später soll eines im Raum Kreuzlingen-Romanshorn dazukommen. Hier gibt es weitere Informationen.

Uri

Der Kanton Uri führt erste Impfungen seit dem Jahreswechsel durch . Der gross angelegte Impfstart ist ebenfalls am 4. Januar. Hier gehts zur Anmeldung.

Wallis

Der Kanton Wallis begann nach Weihnachten mit den Covid-19-Impfungen von Risikopersonen. Hier gibt es weitere Informationen.

Waadt

Der Kanton Waadt wollte ursprünglich erst am 11. Januar mit impfen beginnen, zog den Starttermin aber auf den 30. Dezember vor. Hier geht es zur Anmeldung.

Zug

Wie die anderen Innerschweizer Kantone startete auch der Kanton Zug früh in die Impfkampagne. Am 23. Dezember ging es los. Ab dem 11. Januar nimmt das Impfzentrum in Baar seinen Betrieb auf. Hier gibt es weitere Informationen.

Zürich

Der Kanton Zürich hat am 4. Januar mit den Corona-Impfungen begonnen. Als erste Bevölkerungsgruppe werden die Zürcherinnen und Zürcher ab 75 Jahren geimpft. Hier erklärt die Regierung die Impfstrategie. Ein Video zeigt das Impfzentrum. Derzeit sind alle Termine ausgebucht. Ab 18. Januar soll ein neues Anmeldesystem zur Verfügung stehen.

So funktioniert die Impfung: Swissmedic und das BAG informierten am Samstag über den Covid-19-Impfstoff.

Wie viele Impfdosen hat die Schweiz?

«Wir rechnen in den nächsten Tagen mit einer Lieferung von 107'000 Impfdosen», sagte Daniel Aeschbach von der Armeeapotheke vor Weihnachten. Ab Januar werde Pfizer/Biontech nach mündlichen Absprachen dann monatlich 250'000 Impfdosen ausliefern. Die Schweiz hat mit Pfizer/Biontech einen Vertrag über 3 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Damit könnten 1,5 Millionen Personen geimpft werden, da pro Person zwei Dosen Impfstoff nötig sind. Lévy betonte aber, dass man damit rechne, dass bald ein zweiter Wirkstoff zugelassen werde: «In einem halben Jahr könnten wir 15 Millionen Impfdosen haben.»

Seit dem 4. Januar werden schweizweit Risikogruppen gegen das Coronavirus. Wer nicht zu den priorisierten Personengruppen gehört, wird sich vorerst nicht impfen lassen können. BAG-Direktorin Lévy rechnet damit, dass sich gesunde Erwachsene «vermutlich im Frühling», spätestens aber bis im Sommer impfen lassen können.

Am 12. Januar liess Swissmedic mit dem Moderna-Vakzin den zweiten Impfstoff zu.

Beide Impfungen gelten als unbedenklich, sagen die Verantwortlichen von Swissmedic. Die minutiöse Prüfung der verfügbaren Daten zeige, dass die Impfstoffe sicher seien. Die häufigsten in den Zulassungsstudien dokumentierten Nebenwirkungen der Impfung seien vergleichbar mit jenen nach einer Grippeimpfung.

Hast du oder jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit?

Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

(Newsdesk)

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