Betrunken am Leichtathletik-Meeting: Wodka-Red Bull verleiht keine Flügel

Aktualisiert

Betrunken am Leichtathletik-MeetingWodka-Red Bull verleiht keine Flügel

Der Hochspringer Iwan Uchow wird wohl nie mehr in Lausanne beim Athletissima starten. Der Russe ging sturzbetrunken an den Start und machte sich lächerlich. Vor dem Wettkampf habe er Wodka-Red Bull getrunken.

Er ist Inhaber des russichen Hallenrekords im Hochsprung und hat als persönliche Bestmarke schon 2,39 Meter übersprungen. Dies hätte beim Wettkampf in Lausanne zum Sieg gereicht. Doch von seiner Bestleistung war er meilenweit entfernt - und dies mit gutem Grund.

Gemäss seinem Konkurrenten Linus Thörnblad habe Uchow vor dem Wettkampf Wodka-Red Bull getrunken. Auch der Schwede Stefan Holm sah das Unglück kommen. «Er schaffte ja nicht einmal 1,80 Meter beim Einspringen», so der Weltklassespringer gegenüber «Aftonbladet». Im Wettkampf selber scheiterte Uchow bei 2,17 Meter, dann bei 2,23 Metern und schied am Ende bei 2,32 Metern aus. Von seinem Manager Pawel Woronkow wurde Uchow schliesslich aus der Arena geführt - unter dem Gelächter des Publikums.

(fox)

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