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GerichtsentscheidWohnen in einem Kloster? Katy Perry darf das jetzt

Der Popstar gewinnt einen Rechtsstreit gegen Nonnen. Jetzt kann Perry in ihr Kloster einziehen, das einiges zu bieten hat.

Katy Perry darf künftig in einem römisch-katholischen Kloster leben. Ein Gericht in Los Angeles hat den Verkauf an Immobilien-Grösse Dana Hollister für ungültig erklärt. Nach dem Entscheid des Gerichts muss Hollister das Kloster wieder räumen und Katy Perry überlassen. Das Kloster, das im Stil einer römischen Villa gebaut wurde, gehörte dem «Sisters of the Immaculate Heart of Mary»-Konvent.

Kein Kloster für Pfarrerstochter

Trotz des grosszügigen Kaufangebots von Perry weigerten sich die Nonnen, ihr Kloster als Privatresidenz an einen Popstar zu verkaufen. Dabei hätte Perry, selbst eine gläubige Pfarrerstochter, nicht nur zehn Millionen Dollar für das Kloster bezahlt. Sie wäre auch bereit gewesen, 4,5 Millionen Dollar für eine neue Unterkunft für die ehemaligen Bewohnerinnen draufzulegen. Auch sonst hat sich der am besten verdienende weibliche Popstar mächtig ins Zeug gelegt: Perry zeigte den Nonnen ihr Jesus-Tattoo und sang mit ihnen «Oh Happy Day». Vergebens.

Zwei Ordensschwestern hatten eigenmächtig einen Vertrag mit Lokal-Promi Dana Hollister abgeschlossen. Die neue Bauherrin war schnell und zog sofort ein. Sie plante, das 1927 von Bernard Maybeck gebaute Kloster in ein Hotel umzuwandeln. So wäre es weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich gewesen – für die Nonnen das entscheidende Argument. Den Vorwurf, sie würden sich bei der Entscheidung an Perrys Lebensstil und den freizügigen Texten stören, wiesen sie von sich: «Wir haben keine moralischen Einwände gegen Miss Perry.»

Bauherrin Hollister muss wieder ausziehen

Der Erzbischof des Bistums segnete den Verkauf an Katy Perry ab. Und dank des Gerichtsentscheids – nicht die Nonnen, sondern der Erzbischof hatte das Verkaufsrecht – ist sie jetzt stolze Besitzerin des alten Gemäuers, in das sie sich vor ein paar Jahren auf der Stelle verliebt hatte.

Bei diesen Bildern glaubt man das sofort.

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(20 Minuten)

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