Wohnen kostet in Zürich immer mehr
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Wohnen kostet in Zürich immer mehr

Die Mieten für neue und wieder zu vermietende Wohnungen sind in der Schweiz im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent teurer geworden.

Dies ergab der zusammen mit der ZKB errechnete Angebotsmietindex des Internetportals homegate.ch. Für 2008 wird mit einer anhaltenden Nachfrage und leicht höheren Preisen gerechnet.

Vor allem in den Regionen Zürich und im Arc Lémanique stiegen die Preise der Angebotsmieten deutlich an, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch weiter heisst. In der Region Zürich wurde ein Plus von 2,9 Prozent und in der Genferseeregion ein Plus von 3,4 Prozent verzeichnet. Nur unwesentlich um 0,2 Prozent angestiegen sind die Angebotsmieten in der Agglomeration Bern. In der Ostschweiz und in Basel legten die Angebotsmieten mit 0,6 respektive 0,8 Prozent ebenfalls nur unterdurchschnittlich zu. Im Tessin und der Zentralschweiz betrug der Mietpreisanstieg 0,9 beziehungsweise 1,0 Prozent. Laut dem Angebotsmietindex haben sich die Mietpreise für grosse und kleine Wohnungen ähnlich entwickelt. Auffallend war der Anstieg bei den Neuwohnungen, die mit einem Plus von 3,0 Prozent zu Buche schlugen. Alte Wohnungen wurden im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent teurer.

Laut der Mitteilung hat die starke Neuproduktion von Wohnraum im vergangenen Jahr keine Entspannung am Wohnungsmarkt bewirkt. Der ausgeprägten Ausweitung des Angebots an Wohnraum sei auch eine starke Nachfrage gegenüber gestanden. Die fertig gestellten Wohnungen seien vom Markt gut absorbiert worden und die Leerziffern seien kaum gestiegen. Grund für diese hohe Nachfrage sei einerseits das Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz gewesen, andererseits sei der wirtschaftliche Verlauf äussert günstig gewesen.

Für das laufende Jahr rechnet Homegate gesamtschweizerisch mit einer robusten Nachfrage nach Wohnraum. Per saldo sei weiter mit leicht aufwärts tendierenden Mieten zu rechnen. (dapd)

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