DNA-Analyse – Wolf hat im Baselbiet sieben Geissen gerissen
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DNA-AnalyseWolf hat im Baselbiet sieben Geissen gerissen

Mitte November wurden in Lauwil BL im November sieben Geissen gerissen und kurz darauf wurde in Zeglingen ein Wolf fotografiert. Nach der DNA-Analyse ist jetzt klar: Der Wolf ist der Täter.

von
Seline Bietenhard
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Ende November wurde in Zeglingen BL ein Wolf fotografiert und löste im Baselbiet Angst und Schrecken aus.

Ende November wurde in Zeglingen BL ein Wolf fotografiert und löste im Baselbiet Angst und Schrecken aus.

Amt für Wald beider Basel
Vier Tage zuvor waren in Lauwil sieben Geissen gerissen worden. Die Tiere wurden anschliessend im Labor per DNA-Analyse untersucht.

Vier Tage zuvor waren in Lauwil sieben Geissen gerissen worden. Die Tiere wurden anschliessend im Labor per DNA-Analyse untersucht.

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Die Resultate des zuständigen Labors der Universität Lausanne zeigten, dass tatsächlich ein Wolf für den Tod der Geissen verantwortlich war.

Die Resultate des zuständigen Labors der Universität Lausanne zeigten, dass tatsächlich ein Wolf für den Tod der Geissen verantwortlich war.

Amt für Wald beider Basel

Ende November wurde in Zeglingen BL ein Wolf fotografiert und löste im Baselbiet Angst und Schrecken aus. Vier Tage zuvor waren in Lauwil sieben Geissen gerissen worden. Ob der Wolf dafür verantwortlich war, war damals noch nicht bekannt. Die Tiere wurden daraufhin in ein Labor gebracht und per DNA-Analyse untersucht. Die Resultate des zuständigen Labors der Universität Lausanne zeigten, dass tatsächlich ein Wolf für den Tod der Geissen verantwortlich war. Dies teilte das Amt für Wald beider Basel am Dienstag mit. Ob es sich um denselben Wolf handelt, der in Zeglingen von einem Bauern fotografiert werden konnte, kann laut dem Amt für Wald nicht herausgefunden werden.

«Da Wölfe in kurzer Zeit weite Distanzen zurücklegen können, ist zurzeit unklar, ob sich der Wolf nach wie vor im Baselbiet aufhält oder bereits weitergezogen ist», so das Amt für Wald in seiner Mitteilung. Es sei jederzeit damit zu rechnen, dass einzelne Wölfe in den Kanton Baselland einwandern. Die Bevölkerung wird gebeten, verlässliche Wolfsbeobachtungen dem Amt für Wald beider Basel, Abteilung Jagd und Fischerei, telefonisch unter 061 552 56 59 zu melden. Ausserhalb der Bürozeiten und am Wochenende können solche Sichtungen der Einsatzleitzentrale der Baselbieter Polizei unter 061 553 35 35 gemeldet werden.

Fredi Rickenbacher aus Zeglingen hatte den Wolf als Erster im Baselbiet gesehen und fotografiert.

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