1.-Mai-Feier: Wolff will keine Gegendemo der Jung-FDP
Aktualisiert

1.-Mai-FeierWolff will keine Gegendemo der Jung-FDP

Die Zürcher Jungfreisinnigen blitzen mit einem Gesuch für eine 1.-Mai-Gegendemo ab. Der Polizei sei es nicht möglich, die Sicherheit zu gewährleisten, ist der Stadtrat überzeugt.

Friedliche Stimmung beim Internationalen Volksfest auf dem Kasernenareal in Zürich. Auch die Jungfreisinnigen wollten eine öffentliche Kundgebung.

Friedliche Stimmung beim Internationalen Volksfest auf dem Kasernenareal in Zürich. Auch die Jungfreisinnigen wollten eine öffentliche Kundgebung.

Mit einer «Gegendemo» wollten die Zürcher Jungfreisinnigen am 1. Mai in der Stadt Zürich eigentlich Präsenz markieren. Nun ist ihr Gesuch von Richard Wolff (AL), dem vom Vorsteher des Polizeidepartements, abgelehnt worden, wie die Partei am Freitag mitteilte.

Mit ihrer für 14 Uhr am Tessinerplatz geplanten Kundgebung hatten die Jungfreisinnigen auf ihre politischen Forderungen aufmerksam machen wollen. Aus Sicht der Antragsteller sei es «unabdingbar, dass an einem gesetzlichen Feiertag das ganze Meinungsspektrum zu Wort kommen kann», schreibt die Jungpartei.

Alle Polizei-Kräfte gefordert

Die Stadt Zürich lehnte das am 6. April eingereichte Gesuch nun aber ab. Wie ein Sprecher des Polizeidepartements auf Anfrage sagte, haben Stadt- und Kantonspolizei den Auftrag, am 1. Mai unbewilligte Kundgebungen und Demonstrationen zu verhindern.

Dieser Auftrag binde grosse Kräfte. Es sei daher nicht möglich, eine Kundgebung zur gleichen Zeit vor möglichen Angriffen zu schützen und die Sicherheit zu gewährleisten, sagte der Sprecher weiter. (sda)

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