Wolkendecke verhindert Südanflüge

Aktualisiert

Wolkendecke verhindert Südanflüge

Am Freitagmorgen gab es am Flughafen Zürich keine Südanflüge. Die Südgemeinden, die am Donnerstag das neue Anflugregime erstmals zu hören bekamen, wurden wegen zu tiefer Wolken verschont.

Die Wolkenuntergrenze sei für den Südanflug etwas zu tief gewesen, sagte Sonja Zöchling am Freitag auf Anfrage. Und bei Wallisellen habe ein Wolkenband den Anflug zusätzlich verhindert.

Da die Piste 34 erst im nächsten Herbst über ein Instrumentenlandesystem (ILS) verfügt, können Südanflüge vorerst nur bei relativ guten Wetterbedindungen durchgeführt werden. So darf kein Nebel herrschen und die Wolkenuntergrenze darf nicht tiefer als 360 Meter liegen.

Bereits am Wochenende könnten aber die nächsten Südanflüge stattfinden. An Wochenend- und Feiertagen ist die Chance für Südanflüge grösser, da die Phase der Südanflüge nicht nur eine, sondern drei Stunden dauert, von 6 bis 9 Uhr.

Laut Zöchling würde, auch wenn zu Beginn keine Südanflüge möglich sind, innerhalb dieser drei Stunden auf Südanflug umgestellt, sobald die Wetterbedingungen es erlauben. Während an Werktagen zwischen 6 und 7 Uhr rund 20 Flieger von Süden landen sind es an den Wochenendtagen 50 bis 70 täglich. (sda)

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