Aktualisiert 06.09.2007 20:19

Wollschweine: Rettung in Sicht

Hoffnung für Rudi und Rüsseline: Tierfreunde sind bereit, die beiden Wollschweine der Rudolf-Steiner-Schule zu übernehmen – aber nur, wenn die Kinder mit anpacken.

«Wollschweine sind sehr rar. Es wäre einfach blöd, sie zu verwursten», sagt Tierliebhaber Wilfried Binggeli aus Lengnau. Der Streichelzoo-Besitzer ist deshalb bereit, die für die Schlachtbank bestimmten Grunzer Rudi und Rüsseline der Rudolf-Steiner-Schule in Bern (20 Minuten berichtete) bei sich aufzunehmen. Doch Binggeli stellt auch klare Bedingungen: «Ich bezahle nichts für die Tiere, und die Kinder müssen selber ein geeignetes Häuschen und einen Zaun für sie bauen.» Die Schülerinnen sind von der Idee begeistert: «Wir wollen alles unternehmen, um die Säuli zu retten», sagt Maira Nett (11).

Der endgültige Entscheid liegt nun bei der Schulleitung. Denn: Nach einer Flyeraktion der Mädchen hatten die Lehrer zwar angeboten, die jungen Borstenviecher an einen neuen Besitzer abzugeben – allerdings nur zu einem angemessenen Preis.

Sabrina Müller

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