Aktualisiert 14.02.2020 09:00

Falsche Aussage bei der PolizeiWollte der 33-Jährige die wahre Täterin schützen?

In einer Oltner Wohnung wurde am Samstag ein Mann mit Stichverletzungen aufgefunden. Eine Frau aus dem privaten Umfeld des Mannes wurde nun verhaftet. Ist sie die Täterin?

von
miw
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Im Zusammenhang mit dem Auffinden eines schwer verletzten Mannes in einer Wohnung in Olten vom vergangenen Samstag gab es eine Verhaftung.

Im Zusammenhang mit dem Auffinden eines schwer verletzten Mannes in einer Wohnung in Olten vom vergangenen Samstag gab es eine Verhaftung.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Stichverletzungen dem Opfer mutmasslich in dessen Wohnung zugefügt worden sind.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Stichverletzungen dem Opfer mutmasslich in dessen Wohnung zugefügt worden sind.

Eine Frau aus dem privaten Umfeld des Mannes befindet sich in Haft.

Eine Frau aus dem privaten Umfeld des Mannes befindet sich in Haft.

Keystone/Peter Schneider

Am Samstagabend, 8. Februar, wurde in einer Wohnung am Fustligweg in Olten ein schwer verletzter Mann aufgefunden. Sein Körper war mit Messerstichen malträtiert. Der verletzte 33-Jährige gab der Polizei an, auf offener Strasse von zwei unbekannten Männern angegriffen worden zu sein.

Nicht zwei Unbekannte, sondern eine Frau in Haft

Nun wurde aber eine Frau aus dem näheren Umfeld des Mannes verhaftet. Sie wird verdächtigt, auf den 33-Jährigen eingestochen zu haben.

Wieso hat das Opfer gegenüber den Polizisten nicht von der Frau, sondern von zwei unbekannten Messerstechern gesprochen? Wollte er die wahre Täterin vielleicht schützen? «Nach derzeitigen Erkenntnissen ist von einem Beziehungsdelikt auszugehen», teilt die Polizei mit. Die genauen Hintergründe zum Delikt werden nun abgeklärt. Die tatverdächtige Frau befindet sich jetzt in Haft.

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