Miese Jahresbilanz: «World of Warcraft» laufen die Spieler davon

Aktualisiert

Miese Jahresbilanz«World of Warcraft» laufen die Spieler davon

Minus 1,1 Millionen Abonnenten im 2011. Nach sieben erfolgreichen Jahren leidet WoW an massivem Mitgliederschwund. Nun gibt Activision Blizzard Gegensteuer.

von
owi
«World of Warcraft» gehört seit 2004 zu den beliebtesten Online-Spielen.

«World of Warcraft» gehört seit 2004 zu den beliebtesten Online-Spielen.

Activision Blizzard gab am Mittwoch bekannt, das seine Cashcow «World of Warcraft» zwischen Juni und September 800 000 Abonnenten verloren hat. Dies sind enttäuschende Zahlen, zumal bereits in den ersten sechs Monaten 300 000 Gamer dem seit 2004 erfolgreichen Online-Rollenspiel den Rücken gekehrt haben.

Spieler eingebüsst hat «World of Warcraft» vor allem in China, wie Blizzard-CEO Mike Morhaime sagte. Das Unternehmen hofft nun, dank der kommenden Spielerweiterung «Mists of Pandaria», den Spielerstamm zu halten. Um die Gamer zu binden, hat Blizzard zudem angekündigt, Abonnenten eines «World of Warcraft»-Jahresabos das kommende Spiel «Diablo 3» zu schenken, schreibt das Game-Magazin «Develop».

Die gute Nachricht für Blizzard: Mit 10,3 Millionen Abonnenten bleibt WoW das grösste kostenpflichtige Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel.

Neue Konkurrenz für WoW

Die grösser werdende Konkurrenz durch neuere Online-Rollenspiele, die teils gratis spielbar sind, macht sich immer stärker bemerkbar. Ein weiterer starker Rivale kommt bereits im Dezember mit dem Spiel «Star Wars: The Old Republic», das eine ähnliche Zielgruppe anspricht.

Am Hungertuch nagen muss Activision Blizzard dennoch nicht. Rekordverdächtige Verkäufe des am Dienstag lancierten Ego-Shooters «Call of Duty: Modern Warfare 3» werden in den nächsten Wochen und Monaten Hunderte Millionen US-Dollar in die Kassen spülen.

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