3 mit Sex: «Wow! Ich habe Hardcore-Sex zum Geburi bekommen»
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3 mit Sex«Wow! Ich habe Hardcore-Sex zum Geburi bekommen»

Bruce bekommt von einem Kumpel ein so unmoralisches wie verlockendes Geschenk zu seinem Geburtstag: Anonymen Sex mit einer verschnürten Frau.

von
Bruce
Zora Schaad
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Giselle will anonym mit einem fremden Mann Sex haben. Da kommt Bruce wie gerufen. 

Giselle will anonym mit einem fremden Mann Sex haben. Da kommt Bruce wie gerufen.

Illu: Anna Deér

Darum gehts

  • Bruce bekommt von seinem Kumpel Stefan ein unmoralisches Angebot.

  • Eine Bekannte von Stefan will mit Bruce zügellosen Sex haben.

  • Bruce geht auf das Angebot ein.

Es war mein Geburtstag. Ich sass mit einem Glas Prosecco in der Hand auf einem Sofa irgendwo in der Agglo und war furchtbar nervös. Neben mir sass Stefan. Gleich würde ich unter seiner Aufsicht mit einer gefesselten Frau mit verbundenen Augen wilden Sex haben und es fühlte sich komplett surreal, falsch und zugleich wahnsinnig adventurous an. Klingt Fake? Jedes Wort ist wahr:

Ihr erinnert euch, mit Stefan habe ich schon einiges erlebt. Aber als er mir kurz vor meinem Geburi schrieb, er wolle mit mir etwas besprechen, war ich gespannt, was so geheimnisvoll sein könnte, dass er dazu keine seiner üblichen nervig-langen Sprachnachrichten schickt. «Hör zu», meinte er und blickte mich aufgeregt an. «Ich hab dir doch mal von Giselle erzählt?» Ich schüttelte den Kopf. «Also, dieses Gschleik mit dem absurden Sexdrive und so krassen Vorlieben!» Ah, ja. Da war mal was. «Also, das klingt jetzt vielleicht krass, aber Giselle würde gerne anonym mit einem fremden Mann Sex haben. Und zwar richtig harten.» «What?!» «Ja, ich weiss, es klingt ziemlich krank. Aber wir haben ein paar Mal darüber gesprochen und sie will das wirklich. Und sie hat mir auch genau gesagt, was geht und was nicht. Und weil du ja Geburtstag hast, würde ich dir das gerne schenken. Und ihr natürlich auch.» Ich war ziemlich perplex. Stefan wollte mir faktisch – wie ein Barbare im Mittelalter – eine Frau schenken. Mit dem Unterschied, dass es anscheinend ihre Idee war. Wie sich die Zeiten ändern.

«Im Bett lag ein verschnürtes Päckchen mit Plug im Po»

Nach kurzem Überlegen und weiteren Erklärungen war ich natürlich dabei. Und da ich dieses Jahr eh rein gar nix Tolles zu meinem Geburtstag machen konnte, betrat ich am Jubiläumsabend meiner Geburt eine Wohnung im Nirgendwo. Stefan umarmte mich und ich sah, dass er ähnlich nervös war wie ich. «Komm!», sagte er.

Ich folgte ihm ins Schlafzimmer und da lag ein verschnürtes Päckchen mit Plug im Po und Augenbinde auf dem Bett. Das Päckchen machte keinen Mucks. «Sie kann warten. Wir können uns alle Zeit der Welt nehmen», erklärte Stefan. Bum! Ich war noch viel nervöser und hatte das intuitive Bedürfnis, die arme Giselle zu befreien. Stattdessen setzten wir uns aufs Sofa ins Nebenzimmer und schenkten uns Prosecco ein. Wir versuchten uns zu beruhigen, gleichzeitig etwas betrunken zu werden und ich trank einen gefühlten Liter eines isotonischen Getränks. Dann gingen wir zurück ins Zimmer.

«Stefan und ich haben jetzt Stufe 11 unserer Freundschaft erreicht»

«Hi!», säuselte Giselle, als wir uns aufs Bett setzten. «Pack sie aus», schlug Stefan vor. Und sogleich war meine Nervosität wie auch mein ungutes Gefühl verflogen, denn Giselle übernahm eine sehr aktive Rolle. Sie fing an, mir einen zu blasen und stöhnte dabei, als würde sie gleich kommen. Langsam begann ich mich auszuziehen und fing an, sie mit der Hand zu befriedigen. Stefan sass auf einem Stuhl neben dem Bett und beobachtete uns interessiert. Als ich in sie eindrang, setzte er sich zu uns und legte ihren Kopf auf seinen Schoss. Giselle fing sofort an, auch ihn zu befriedigen, und schon bald war einmal ich bei ihrem Kopf und er bei ihrem Rumpf beschäftigt oder umgekehrt. Die Luft knisterte und meine Ohren pochten.

Eine Stunde später standen wir zu dritt auf ihrem Balkon. Giselle nahm ihre Augenbinde ab und wir begrüssten uns leicht mit einem Handschlag. «Freut mich sehr!», meinte ich und lachte. Was für ein Abend: Ein schönes Geburtstagsgeschenk, ein Schritt auf Stufe 11 der Freundschaft zu Stefan und die Erkenntnis, dass gewisse Leute eine Sexualität haben, die ich nicht einmal im Ansatz ergründen kann. Aber egal.

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Sex-WG

3 mit Sex

Ella, Lars und Bruce heissen in Wirklichkeit gar nicht so, und auch einige Angaben sind geändert. Wahr ist aber, dass sie leidenschaftlich gern durch die Keller und Clubs der besten Stadt dieses Landes tanzen. Die drei Singles lieben Techno, Rührei und die stabilen Betten ihrer WG. Und sie wissen: Falls sie sich je zu dritt darin vergnügen, ist das das Ende von allem – oder der Beginn von etwas noch Grösserem. 20 Minuten erzählen sie exklusiv von ihren Abenteuern.

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