Melanie Winiger: «Würde alles drehen mit Brauen – ausser Pornos»
Aktualisiert

Melanie Winiger«Würde alles drehen mit Brauen – ausser Pornos»

Bei einem US-Filmfestival heimste Melanie eine Nominierung als beste Schauspielerin in «Who Killed Johnny» ein.

von
Catharina Steiner

In der Schweiz mutierte Yangzom Brauens Regiedebüt «Who Killed Johnny» mit Carlos Leal, Max Loong und Melanie Winiger zum veritablen Flop.

Die Low-Budget-Komödie sorgt aber nicht nur für negative Schlagzeilen. Nachdem der Streifen bereits an einem Filmfestival in Costa Rica den Preis als beste Komödie abstaubte, wurde Winiger jetzt beim amerikanischen Hoboken Film Festival als beste Hauptdarstellerin nominiert.

In der Kategorie trat sie unter anderem gegen Janeane Garofalo («Reality Bites») und Erika Christensen («Traffic») an. Für den Sieg reichte es zwar nicht, aber für Winiger, die seit einem Jahr in New York lebt, ist die Nomination schon ein Erfolg. «Es hat mich gar nicht mehr interessiert, ob ich gewinne. Die Nominierung war schon der Wahnsinn», sagt die 34-Jährige zu 20 Minuten.

Ob ihr diese in den USA zum Durchbruch verhilft, ist noch nicht absehbar. «In der Filmbranche geht alles langsam. Aber ich höre von den Agenten, dass ich gut beim amerikanischen Publikum ankomme».

Einige Projekte seien in der Pipeline, spruchreif aber noch nichts. Trotz kommerziellem Misserfolg würde Winiger für eine Fortsetzung von «Who Killed Johnny» zur Verfügung stehen. «Mit Yangzom würde ich alles drehen – ausser Pornos».

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