Victoria Swarovski: Würdest du gern einen normalen Namen tragen?
Aktualisiert

Victoria SwarovskiWürdest du gern einen normalen Namen tragen?

Sie moderiert «Let's Dance», sass neben Dieter Bohlen in der Jury von «Das Supertalent» – und ist Millionen-Erbin. Doch Victoria Swarovski (24) bildet sich darauf nichts ein.

von
Lucien Esseiva
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Letzten Freitag feierte Victoria Swarovski auf der grossen «Let's Dance»-Bühne ihr Debüt. Allerdings nicht als Tänzerin, sondern als Moderatorin. An der Seite von Daniel Hartwich (39) führte die 24-Jährige erstmals durch eine vierstündige Liveshow und war sichtlich nervös. Dabei bringt die ...

Letzten Freitag feierte Victoria Swarovski auf der grossen «Let's Dance»-Bühne ihr Debüt. Allerdings nicht als Tänzerin, sondern als Moderatorin. An der Seite von Daniel Hartwich (39) führte die 24-Jährige erstmals durch eine vierstündige Liveshow und war sichtlich nervös. Dabei bringt die ...

Instagram/Victoria Swarovski
... gebürtige Tirolerin bereits Bühnenerfahrung mit. 2010 wurde sie mit dem Song «One in a Million» einem breiten Publikum in Österreich und Deutschland bekannt. Vier Jahre später folgte ihre zweite Single «Beautiful», die sie gemeinsam mit Rapper Kay One (33) ...

... gebürtige Tirolerin bereits Bühnenerfahrung mit. 2010 wurde sie mit dem Song «One in a Million» einem breiten Publikum in Österreich und Deutschland bekannt. Vier Jahre später folgte ihre zweite Single «Beautiful», die sie gemeinsam mit Rapper Kay One (33) ...

Instagram/Victoria Swarovski
... produzierte. In den Schweizer Charts erreichte die Nummer aber nur Platz 64. Auch «Let's Dance» ist nicht neu für Victoria. 2016 konnte sie mit ihrer Tanzleistung am Parkett die Jury überzeugen und ging mit ihrem Partner Erich Klann (30) als ...

... produzierte. In den Schweizer Charts erreichte die Nummer aber nur Platz 64. Auch «Let's Dance» ist nicht neu für Victoria. 2016 konnte sie mit ihrer Tanzleistung am Parkett die Jury überzeugen und ging mit ihrem Partner Erich Klann (30) als ...

Instagram/Victoria Swarovski

Victoria, letzten Freitag hast du die erste «Let's Dance»-Show moderiert und musstest danach viel Kritik einstecken. Wie gehts dir damit?

Kein Meister fällt vom Himmel. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass ich mich kein einziges Mal verspreche, leider war ich wirklich fürchterlich aufgeregt – schliesslich sieht ein Millionenpublikum zu.

Wie sehr beeinflusst dich die negative Resonanz?

Die Kritik lese ich nicht, ich fokussiere mich lieber weiter auf meine Arbeit. Nächsten Freitag heisst es wieder «Let's Dance».

Kannst du die Kritik nachvollziehen?

Es steht natürlich jedem frei, seine Meinung zu äussern. Ich würde mir aber wünschen, dass die Menschen mir eine faire Chance geben.

Das sagt Victorias Vorgängerin Sylvie Meis zur Moderation.

In der Schweiz bist du noch nicht so bekannt. Stell dich doch bitte mal vor.

Na klar! Ich bin 24 Jahre alt und Teil der Swarovski-Familie. Mit 15 Jahren habe ich einen ersten Plattenvertrag unterschrieben und gehe seitdem meinen eigenen Weg im Unterhaltungsgeschäft. Vorletztes Jahr habe ich «Let's Dance» gewonnen und war danach Teil der Jury von «Das Supertalent». Ich bin ein totaler Familienmensch, liebe Mode und betätige mich auch sonst kreativ.

Wenn man den Namen Swarovski hört, dann könnte man denken, du kommst aus einer glitzernden Luxus-Welt. Stimmt das?

Viele Menschen glauben, dass ich mit dem goldenen Löffel im Mund aufgewachsen bin. Mir ist natürlich bewusst, dass ich sehr privilegiert lebe. Meine Eltern haben mich immer unterstützt, dennoch konnte ich nie auf der faulen Haut liegen und glauben, dass alles von selbst kommt – im Gegenteil.

Warum bist du nicht im Familienunternehmen tätig?

Ich habe mich schon früh entschieden, mein eigenes Ding zu machen und mir etwas Eigenes aufzubauen. Ich habe viele Ideen und finde es toll, etwas aus eigener Kraft zu erschaffen. Dafür bin ich auch bereit, hart zu arbeiten.

Wie stehst du zu deinem Namen?

Der Nachname ist Fluch und Segen zugleich. Zu Beginn meiner Karriere gab es viele Leute, die Vorurteile hatten und sagten: Was macht die eigentlich? Die kommt doch nur aus einer reichen Familie, sie kriegt doch eh alles geschenkt.

Würdest du manchmal gern einen ganz normalen Namen tragen?

Diese Momente gab es schon. Aber ich würde meinen Namen niemals aufgeben wollen, denn ich bin stolz auf meine Vorfahren. Unsere Firma ist jetzt 122 Jahre alt und sehr erfolgreich. Ich stehe hinter allem, was wir machen, zu 100 Prozent.

Aber stimmt es, dass du deinen Namen mal geändert hast?

Ja, als ich mit 18 Jahren nach Los Angeles gezogen bin, um Musik zu machen, habe ich mich unter dem Künstlernamen Leo vorgestellt. Weil ich durch mein Talent überzeugen und nicht wegen meines Namens einen Bonus haben wollte.

Bei deinen vielen Talenten – was kannst du überhaupt nicht?

Im Tennis und im Kochen bin ich zum Beispiel eine Niete.

Du hast letztes Jahr mit nur 23 Jahren geheiratet. Warum so früh?

Früh ist relativ. Ich habe den Mann meines Lebens gefunden und bin überzeugt, dass da nichts Besseres mehr kommt. Warum also nicht heiraten, ihn festhalten und nie mehr loslassen.

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