Aktualisiert 14.06.2004 16:01

Würmer töten Chinesen

In Zentral- und Südchina breitet sich eine schwere Wurmerkrankung immer weiter aus. Der Parasit wird über eine Schneckenart übertragen und greift im menschlichen Körper Blutzellen und Leber an.

Wie die Tageszeitung «China Daily» am Montag berichtete, wird

Mit der zum Teil tödlich verlaufenden Krankheit infizierten sich 2003 demnach 843 000 Menschen, 33 000 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der schweren Krankheitsverläufe habe sich um 22 Prozent erhöht.

Besonders betroffen sei die zentralchinesische Provinz Hubei, wo rund 295 000 der neu Infizierten gezählt wurden. Die dortigen Behörden wollen in diesem Jahr umgerechnet rund vier Millionen Euro ausgeben, um die Epidemie zu bekämpfen.

Zu den Symptomen der Wurmerkrankung gehören starkes Fieber und eine verzögerte Aussprache. Zu Beginn der 80er Jahre konnte die Ausbreitung der Krankheit vorübergehend gestoppt werden.

Aber mangelnde Vorsorge und ein ungenügendes staatliches Gesundheitswesen hätten zu einem neuerlichen Anstieg der Patientenzahlen beigetragen, hiess es in dem Zeitungsbericht. (sda)

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