Lynchjustiz: Wütender Mob wirft Frau den Ameisen vor
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LynchjustizWütender Mob wirft Frau den Ameisen vor

Eine vermeintliche Autodiebin wurde von einer aufgebrachten Menge an einen Baum gebunden. Stunden später war die Frau tot. Vergiftet.

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Eine Frau und ihre beiden Söhne wurden von einem aufgebrachten Mob in Bolivien an einen Baum gebunden.

Eine Frau und ihre beiden Söhne wurden von einem aufgebrachten Mob in Bolivien an einen Baum gebunden.

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In ländlichen Gebieten Boliviens ist Lynchjustiz weit verbreitet.

In ländlichen Gebieten Boliviens ist Lynchjustiz weit verbreitet.

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Der Fall endete jedoch tragisch: Im Baum lebten mehrere Kolonien mit giftigen Ameisen. Diese stachen die Frau, die kurz danach im Spital starb.

Der Fall endete jedoch tragisch: Im Baum lebten mehrere Kolonien mit giftigen Ameisen. Diese stachen die Frau, die kurz danach im Spital starb.

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Lynchjustiz in Bolivien: Eine 52-jährige Frau wurde in der Stadt Caranavi im Departement La Paz zusammen mit ihren beiden Söhnen von einer wütenden Menge an einen Mahagonibaum gebunden. Die Polizei befreite das Trio wenige Stunden später, doch für die Frau kam die Hilfe zu spät. Sie starb im Spital.

Wie «Radio Municipal Caravani» berichtet, warf der Mob dem Opfer vor, in einen Autodiebstahl verwickelt zu sein. Lynchjustiz ist in ländlichen Gebieten der Andenregion weit verbreitet.

Was niemand wusste: Im Baum, an den die vermeintlichen Diebe gebunden worden waren, lebten mehrere Kolonien mit giftigen Ameisen. Die Insekten stachen offenbar mehrmals in die Luftröhre der Frau, so dass diese am Schluss erstickte.

Die Polizei hat inzwischen einen Teilnehmer der Lynch-Aktion identifiziert und festgenommen.

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