Aktualisiert 18.05.2008 16:08

Wunder von Beichuan

Bergungskräfte haben sechs Tage nach dem verheerenden Erdbeben zwei verschüttete Menschen lebend aus den Trümmern geborgen.

Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, Tang Xiong sei nur leicht verletzt nach 139 Stunden aus dem eingestürzten Krankenhaus von Beichuan gerettet worden. Ebenfalls in Beichuan sei acht Stunden zuvor ein weiterer Mann, Wu Jianping, geborgen und in ein Krankenhaus gebracht worden. Über seinen Zustand lagen keine Informationen vor.

Experten zufolge können verschüttete Erdbebenopfer eine Woche und länger überleben - abhängig von Bedingungen wie Temperatur und ob sie Wasservorräte haben. Nach den ersten 24 Stunden sinken die Überlebenschancen rapide.

Am Samstag waren Beichuan und andere Gebiete im Epizentrum aus Furcht vor einer Flutwelle evakuiert worden. Xinhua meldete am Sonntag, die Verantwortlichen hätten von Erdrutschen aufgestaute Flüsse überlaufen lassen und das Wasser umgeleitet - die Gefahr einer Flutwelle habe sich damit vermindert.

Am Sonntagmorgen erschütterte ein Nachbeben der Stärke 5,7 die Region, wie die US-Erdbebenwarte in Colorado mitteilte. Die Erschütterungen lösten Panik in der Bevölkerung aus.

$$VIDEO$$ (dapd)

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