Seychellen: Wurde der Killerhai erlegt?
Aktualisiert

SeychellenWurde der Killerhai erlegt?

Vor dem Inselparadies der Seychellen wurden zwei dieser Raubfische erlegt. Einer von ihnen könnte einen britischen Honeymooner getötet haben.

von
fis
Ian Redmond wurde vor den Seychellen-Inseln von einem Hai getötet.

Ian Redmond wurde vor den Seychellen-Inseln von einem Hai getötet.

Die Horror-Nachricht ging Mitte August um die Welt: Der Brite Ian Redmond war während seiner Flitterwochen vor der Seychellen-Insel Praslin vor den Augen seiner Frau Gemma von einem Hai attackiert worden. Der Raubfisch riss dem IT-Fachmann einen Arm und ein Bein ab. Er verblutete noch am Strand. Aufgrund eines Zahns in Redmonds Bein war für die Ermittler schnell klar: Beim Angreifer handelt es sich entweder um einen Weissen Hai oder einen Tigerhai. Die örtlichen Behörden starteten sofort eine gross angelegte Jagd auf den Killerhai. Am Wochenende dann der erste Erfolg: Zwei Tigerhaie konnten erlegt werden. Ein Sprecher: «Die Tiere wurden unweit von der Zone erwischt, wo der Brite attackiert worden war. Beide Tiere kommen schon von ihrer Grösse her in Frage.»

Ob einer der beiden Raub­fische tatsächlich der gesuchte «Mörder» ist, ist noch nicht klar. Ein Haiexperte gegenüber der britischen «Sun»: «So ein Tier kann lange Strecken zurück­legen. Gut möglich, dass diese beiden Raubfische nichts mit der Attacke zu tun haben.»

Jetzt werden die Haie untersucht. Sollte der Zahn, der in Redmonds Bein steckte, zu einem der Tiere passen, wäre die Sache klar. Und eine ­For­derung der jungen Witwe vielleicht erfüllt. Nach dem Horror-Vorfall sagte sie: «Tötet das Monster – ich will seinen Ehering zurück.» (fis/20 Minuten)

Haiattacken an Russlands Küste

Beim dritten Angriff eines Hais in diesem Monat an der russischen Pazifikküste ist ein junger Mann schwer verletzt worden. Der 26-Jährige musste nach der Attacke wegen einer Schulterwunde behandelt werden. Die Behörden in der Region Primorje hatten erst am Vortag ein Badeverbot wieder aufgehoben – und nun wieder erlassen. Russland hatte in diesem Monat erstmals derartig schwere Angriffe von Haien gemeldet. Zuvor hatte ein Hai einem 16-Jährigen ein Bein zerfleischt. Davor waren einem 25-jährigen Schwimmer nur 50 Meter vom Ufer entfernt beide Hände abgerissen worden.

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