WWDC21 - Apples Facetime funktioniert nun auch auf Android und Windows

WWDC21Apples Facetime gibt es jetzt auch für Android und Windows

An der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple neue Features fürs iPhone, iPad und den Mac gezeigt. Die Highlights des Events im Überblick.

von
Tobias Bolzern
Apple zeigt neue iMessage-Funktionen an der WWDC21.

An der Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple neue Features der nächsten Betriebssystem-Generation gezeigt. Darunter auch neue Funktionen für die Chat-App iMessage.

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Montag, 07.06.2021

Zusammenfassung

Apple hat am Montagabend zahlreiche Neuerungen für iPhone, iPad und Mac vorgestellt. An der jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC wurden neue Software-Versionen für die Geräte gezeigt. Es sind in der Summe zahlreiche kleine Verbesserungen, die Nutzerinnen und Nutzern garantiert den Alltag erleichtern werden. Hardware und ein grosser Wow-Moment fehlten bei dem Anlass.

iOS 15

Zuerst widmete sich Apple iOS 15, dem kommenden System für die Apple-Handys. Facetime, so nennt Apple seine Videocall-App, wurde komplett überarbeitet. Die Audioqualität soll so dank 3-D-Klang deutlich besser werden. So soll es sich für alle im Call anhören, als ob sie im gleichen Raum sitzen. Auch können nun Facetime-Links an Kontakte verschickt werden. Das Tolle dabei: Auf diese Art kann man mit Freunden und Bekannten facetimen, die kein iPhone haben. Sie können via Browser teilnehmen. Praktisch in Zeiten von Covid-19-Lockdown. Praktisch: Das iPhone warnt Airpods-Besitzerinnen und Besitzer künftig, wenn man seine Kopfhörer irgendwo liegen gelassen hat.

Notifications

Die vielen Notifications, die jeden Tag auf dem iPhone erscheinen, sollen Nutzerinnen und Nutzer in Zukunft weniger stark ablenken. So soll man zum Beispiel mit der neuen Fokus-Funktion die Benachrichtigungen so einstellen, dass am Arbeitsplatz nur noch Meldungen von Work-Apps erscheinen. Generell sollen Notifications intelligent und automatisch sortiert werden. Den Nicht-Stören-Modus gibt es weiterhin. Künftig wird anderen in iMessage angezeigt, ob man diesen aktiviert hat.

Neu wird Text in Fotos auf dem iPhone direkt erkannt. Der Text kann mit einem Cursor dann einfach markiert und kopiert werden. Auch kann man mit iOS 15 von Hand geschriebene Notizen abfotografieren und der Text wird automatisch umgewandelt, sodass man ihn kopieren und verschicken kann. Mit der neuen Memories-Funktion werden Fotos direkt in Filmchen mit Musik umgewandelt.

Multitasking mit iPad

Mit iPadOS 15 wird der Homescreen komplett neu. Künftig können sogenannte Widgets überall auf dem Homescreen platziert werden. Auf dem iPhone ist dies schon seit iOS 14 möglich. Auch die App-Mediathek kommt auf den Tablet-PC, das sorgt für mehr Übersicht. Verbessert wurde auch das Multitasking, etwa mit neuen Shortcuts.

Mehr Datenschutz

Auch beim Thema Datenschutz hat Apple einige Änderungen angekündigt. So will man Nutzerinnen und Nutzer künftig besser vor Tracking schützen, etwa in der Mail-App. Dort kann künftig deaktiviert werden, dass die sogenannten Hidden-Pixel einen überwachen. Diese Pixel funken an den Absender zurück, wann das Mail geöffnet wurde und von welcher IP-Adresse. Auch der Safari-Browser kann in Zukunft für zusätzlichen Schutz die IP-Adresse verstecken. Zudem gibt es neu den sogenannten App Privacy Report. Dort ist zu sehen, welche Apps welche Server kontaktiert haben.

Ausserdem lanciert Apple mit dem neuen Abo iCloud+ weitere Privacy-Features, etwa um sicherer zu surfen oder weniger Spam zu erhalten. Zudem kann neu für die Apple-ID ein sogenannter Legacy-Kontakt definiert werden. Das ist quasi ein digitales Testament. Wenn man stirbt, kann dieser Kontakt den Zugriff auf die Daten erlangen.

Die Apple Watch kann künftig dank watchOS 8 mehr Sportarten erkennen und das kommende macOS heisst Monterey.

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Tim Cook ist nun zurück auf der Bühne und sagt Tschüss. Im Juli soll es eine öffentliche Testphase für die gezeigte Software geben. Im Herbst sollen dann die finalen Versionen veröffentlicht werden. Hier folgt zudem in Kürze eine Zusammenfassung.

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Nein, die Show ist noch nicht fertig. Derzeit gibt es eine sehr ausführliche Erklärung, wie Entwicklerinnen und Entwickler die Developer-Tools künftig nutzen können.

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Weiter geht es mit macOS. Das kommende System heisst Monterey. Neu ist unter anderem die Funktion Universal Control. Damit können Maus und Tastatur vom Macbook auch auf dem iPad genutzt werden. Auch Dateien können mit Drag und Drop auf den verschiedenen Geräten abgelegt werden. Das funktioniert auch mit mehreren Geräten. Ausserdem kommt die Automatisierungs-App Shortcuts nun zu macOS.

Weiter geht es zu WatchOS 8. Apples Uhr kann künftig mehr Sportarten erkennen und tracken. Ausserdem kann die Uhr neu die Atemrate während dem Schlaf überwachen. Zudem wurde die Breathe-App überarbeitet. Auch gibt es ein neues Portrait-Watchface, das eigene Bilder aufs Zifferblatt bringt. Ausserdem werden künftig auch GIFs auf der Apple Watch unterstützt.

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Mit der neuen Funktion Healthsharing können Gesundheitsdaten mit seiner Familie geteilt werden. So bekommt man zum Beispiel eine Warnung, wenn der Herzschlag des Vaters aussergewöhnlich ist. Die Freigabe muss natürlich erst gewährt werden. Alle Daten werden bei der Übertragung auf den Server zudem verschlüsselt.

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Weiter geht es mit Cloud-News: Man kann neu einen Recovery-Kontakt definieren, um seinen Apple ID zu entsperren, wenn man beispielsweise sein Passwort vergessen hat. Zudem kann ein sogenannter Legacy-Kontakt definiert werden. Das ist quasi ein digitales Testament. Wenn man stirbt, kann dieser Kontakt den Zugriff auf die Daten erlangen.

Apple lanciert zudem iCloud+. Damit kann künftig sicherer gesurft werden. Apple nennt es Private Relay. Es tönt wie ein VPN-Dienst. Zudem ist in iCloud+ die Funktion Hide my Mail enthalten. Die Funktion generiert Wegwerf-Mailadressen – praktisch, wenn man sich für neue Dienste registriert. Das neue Abo iCloud+ kostet gleich viel wie bestehende iCloud-Abos.

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Jetzt geht es um das Thema Privacy. Apple will Nutzerinnen und Nutzer künftig besser vor Tracking schützen. So etwa in der Mail-App. Dort kann künftig deaktiviert werden, dass die sogenannten Hidden-Pixel die Nutzerinnen und Nutzer überwachen. Diese Pixel funken an den Absender zurück, wann das Mail geöffnet wurde und von welcher IP-Adresse. Auch der Safari-Browser kann in Zukunft für zusätzlichen Schutz die IP-Adresse verstecken. Zudem gibt es neu den sogenannten App Privacy Report. Dort ist zu sehen, welche Apps welche Server kontaktiert haben.

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Praktisch: Das iPhone warnt Airpods-Besitzerinnen und Besitzer künftig, wenn man seine Kopfhörer irgendwo liegen gelassen hat.

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Mit iPadOS 15 wird der Homescreen komplett überarbeitet. Neu können Widgets überall auf dem Homescreen platziert werden. Auf dem iPhone ist dies schon seit iOS 14 möglich, das iPad konnte das bisher noch nicht. Auch die App-Mediathek kommt auf den Tablet-PC von Apple. Anstatt zig Seiten mit Apps hat man so eine schnelle Übersicht über seine Apps. Verbessert wurde auch das Multitasking. So gibt es etwa neue Tastatur-Shortcuts für das Multitasking. Mit den neuen Systemen kann zudem jeder Text direkt in eine andere Sprache übersetzt werden. Die entsprechende Funktion ist im System verankert.

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Apple Maps hat nicht den besten Ruf. Der iPhone-Konzern hat in den letzten Jahren aber intensiv an der Navigations- und Karten-App gearbeitet. So kommen schicke 3-D-Ansichten in weiteren Ländern hinzu. Dabei sind unter anderem Spanien, Portugal, Italien und bis Ende Jahr auch Australien. Weiter gibt es eine verbesserte Navigation für Autofahrerinnen und Autofahrer. Weiter lanciert Apple Augmented-Reality-Navigation in mehreren US-Städten.

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Apples Wetter-App erhält ein Update: Sie wird hübscher und hat nun Wetteranimationen.

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Es geht Schlag auf Schlag. Neu wird Text in Fotos direkt erkannt. Der Text kann mit einem Cursor dann einfach markiert und kopiert werden. Auch kann man mit iOS 15 von Hand geschriebene Notizen abfotografieren und der Text wird automatisch umgewandelt, sodass man ihn kopieren und verschicken kann. Mit der neuen Memories-Funktion werden Fotos direkt in Filmchen mit Musik umgewandelt.

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Überarbeitet wurde auch die Benachrichtigungszentrale. Die vielen Notifications, die jeden Tag erscheinen, sollen Nutzerinnen und Nutzer in Zukunft weniger stark ablenken. So soll man zum Beispiel mit der neuen Fokus-Funktion die Benachrichtigungen so einstellen, dass am Arbeitsplatz nur noch Meldungen von Work-Apps und Arbeitskollegen und -Kolleginnen erscheinen. Generell sollen Notifications intelligent und automatisch sortiert werden. Den Nicht-Stören-Modus gibt es weiterhin. Künftig wird anderen in iMessage angezeigt, ob man diesen aktiviert hat.

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Mit der Facetime-Funktion Shareplay kann der der Bildschirminhalt künftig mit anderen geteilt werden. Auch ist es möglich gemeinsam Games zu spielen oder synchronisiert einen Film oder eine Serie zu schauen. Das funktioniert zum Beispiel mit Apps wie Tiktok oder Disney+.

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Facetime, so nennt Apple seine Videocall-Funktion, komplett überarbeitet. Die Audioqualität wird deutlich besser dank sogenanntem spatial audio. Dank dem 3D-Klang soll es sich für alle im Call so anhören, als ob sie im gleichen Raum sitzen. Auch können nun Facetime-Links an Kontakte verschickt werden. Das Tolle dabei: Auf diese Art kann man auch mit Freunden und Bekannten facetimen, die kein iPhone haben. Sie können via Browser an dem Call teilnehmen. Praktisch in Zeiten von Covid-19-Lockdown. Alle Calls sind bei Apple Ende-zu-Ende verschlüsselt.

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Schluss mit den Filmideen. Tim Cook betritt die Bühne. Und nach ein paar Sätzen übergibt der CEO gleich an den Software-Chef Craig Federighi. Los geht es mit iOS 15, dem System fürs iPhone.

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Es geht los. Das Intra-Video an solchen Anlässen von Apple ist Kult. Dieses mal dreht Apple den Spiess um: Verschiedene Programmierer und Programmiererinnen erzählen, wie sie die Keynote zur WWDC eröffnen würden. Ginge es nach Ihnen wäre von einem «Back to the Future»-Verschnitt mit Tim Cook als Doc bis zu einem Apple-Musical alles dabei.

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Zu erwarten ist unter anderem ein erster Blick auf iOS 15, das System für iPhones. Nutzer und Nutzerinnen sollen künftig einen Foodtracker erhalten, zudem soll das iPhone mehrere neue iMessage- und Privacy-Funktionen bekommen. So soll das iPhone etwa anzeigen, wenn eine App im Hintergrund heimlich Daten sammelt. Das neue iPhone-System wird voraussichtlich im Herbst verfügbar sein.

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Willkommen zum Liveticker der grossen Apple-Sause. An der World Wide Developers Conference (WWDC) von Apple dreht sich alles rund um die Software, genauer um die Systeme, die bald schon auf deinem iPhone und iPad laufen werden.

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